15.02.- 21.02.26, 163km
Nachdem wir uns entschieden hatten nicht weiter Richtung Südspanien und Portugal zu fahren sondern den Rückweg anzutreten, haben wir überlegt wo wir denn so Station machen könnten. Die erste sollte im Bereich Mazarrón liegen. Wir hatten über diese Ecke schon viel gehört und natürlich auch über die Playa de Percheles – die berühmte Schlangenbucht. Unsere Etappe führte uns ab Mar de Pulpi, wo wir uns bei einem kleinen Supermarkt mit dem nötigsten versorgt haben, teilweise unweit am Meer entlang. Wir haben so einen guten Eindruck von der Gegend und den dort vorhanden Stellplätzen, kostenfrei und/oder kostenpflichtig, gewinnen können. Ehrlicherweise erschließt es uns einfach nicht wie einem ein Parkplatz, dicht gedrängt mit WoMo’s, so gut gefallen kann dass man da teilweise wochenlang stehen möchte. Die sogenannten „Freistehplätze“ verdienen unserer Meinung nach den Titel nicht da es sich um Parkplätze mit dichtgedrängten Wohnmobilen handelt – aber gut – jeder wie er möchte. Zumindest trifft das auf die Plätze zu die wir bislang am Meer gesehen haben und Bilder habe ich davon nicht gemacht.



Der erst vor kurzem neu eröffnete SP Area sol Calnegre war unser Ziel und wir fanden dort, im Bereich (noch) ohne Strom, gute Plätze auf denen wir entspannt die Tage verbringen konnten. Am Montag mussten wir erst mal anständig einkaufen und sind dazu nach Mazarrón gefahren. Es war ein trüber Tag und möglicherweise lag es an der Stimmung dass uns, auf den ersten Blick, der Ort nicht in Jubelstürme hat ausbrechen lassen. Aus den Nachrichten erfuhren wir dann dass unweit unseres letzten Stellplatzes bei Pechina in der Nacht das Epizentrum eines Erdbebens war. Das Beben war mit einer Stärke von 4,2 nicht extrem stark aber wir sind trotzdem froh dass wir den Platz bereits verlassen hatten.


Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg in die Schlangenbucht. Wir wollten doch, wenn wir schon mal hier sind, unbedingt diesen Ort mal live sehen. Der Fußweg zur Bucht beträgt nur etwa eine halbe Stunde. Als wir dort ankamen bot sich uns ein relativ leerer Strand und auch auf dem Parkplatz standen nur wenige Autos. Wir sind am Stand entlang gegangen und haben es wirklich genossen. Es war sehr angenehm dort zu laufen oder auf den Steinen zu sitzen. Am Ende der Bucht sind wir dann noch soweit gegangen um einen Blick auf den unweit entfernten Freistehplatz, die sogenannte „Ziegenwiese“, zu erhaschen. Von weitem sah man viele Wohnmobile nebeneinander stehen und einige Tage später bestätigte uns ein Campernachbar dass dort Wohnmobil an Wohnmobil steht und sich teilweise die Frage stellt ob die Wohnmobiltür noch ganz geöffnet werden kann. Nun ja, jeder wie er möchte.
Die Bar in der Schlangenbucht hatte, wider erwarten, geöffnet und wir genossen das Wetter und die entspannte Athmosphäre bei einem Bierchen. Der Rückweg führte uns über den gleichen Weg zurück und dann auch wieder am Strand entlang. Drei Tage Später gingen wir erneut diesen Weg in die Bucht und auch diesmal kamen uns auf dem Weg fast keine Spaziergänger entgegen. Ob das an den 50Hm über den Hügel liegt oder einfach nur daran dass ganz wenige Menschen an so einem Spaziergang interessiert sind sei dahin gestellt. Wir haben es genossen und Tara hatte ebenfalls ihren Spaß.
Die Schlangenbucht ist definitiv ein sehr schönes Fleckchen Erde und ohne Wohnmobile, aus unserer Sicht, am Schönsten. Somit bleibt nur zu hoffen dass die Versuche, erneut einen Wohnmobilstellplatz dort zu installieren, auch weiterhin erfolglos bleiben.



In entgegengesetzter Richtung sind wir an dem Cala de Calnegre vorbei und bis zum Playa Bano de las Mujeres gegangen. Auch hier war jeweils fast nichts los und Campen ist hier natürlich auch überall verboten. Landschaftlich boten sich uns schöne Blicke und einfach eine angenehme Stimmung.



Alles in Allem verbrachten wir hier eine entspannte Woche. Am Stellplatz war es sehr ruhig und auch am Strand hatten wir viel Platz. Wie immer stellt sich die Frage ob ein Campen in Mitten der Plastikhäusern erstrebenswert ist. Wir hatten die Platikfelder im Rücken und den Blick Richtung Meer, insofern alles gut. Aber, wenn man nicht am Meer entlang spazieren gehen möchte bleiben nur Wege durch Plastikfelder und das ist dann definitiv nicht so toll.




































































































































































































































































































