Wir starten bei durchwachsenem Wetter zunächst Richtung Freiburg. Nach einigen Überlegungen haben wir uns doch kurzfristig entschieden bis nach Hartheim auf den Bohrerhof zu fahren. Der Platz kostet mittlerweile 20€ aber hat den Vorteil eines guten Restaurants, was uns entgegen kommt. Die schöne Herbstdeko im Hof gefiel uns sehr gut.
In der Nacht regnete es fast durchgehend aber pünktlich zu unserem morgendlichen Spaziergang hörte es auf. Nach einem Kaffee und einem Croissant aus dem Hofladen starteten wir Richtung Louhans. Das Wetter präsentierte sich sehr wechselhaft und eine Fahren über die Landstraße schenkten wir uns deshalb völlig. Bei angenehmen 20° bummelten wir noch durch die Innenstadt von Louhans und waren rechtzeitig wieder am WoMo bevor es wieder zu regnen begann.
Auf dem Weg zu unserem geliebten Weingut „Lauribert“ begleitete uns starker Wind der sich erst kurz vor Ankunft legte. Für uns auffallend war daß die Herbstfärbung hier noch nicht so weit fortgeschritten ist. Wie immer verbrachten wir auf dem Weingut zwei ruhige Nächte und auch die Sonne lachte bei angenehmen ca. 18°.
Am Samstag fuhren wir auf den Stellplatz bei Mèze. In der App sahen wir schon daß der Platz ziemlich voll ist da er nah an der Autobahn liegt und somit von vielen angesteuert wird. Bei der Abfahrt von der Autobahn zeigte uns die App noch 3 freie Plätze an. Wir kamen auch noch auf den Platz aber 15min. später hieß es „0 freie Plätze“. Allerdings hatte ich schon zwei alternative Plätze im Auge wenn wir nicht mehr drauf gekommen wären.
mittlerweile völlig ausgetrocknetMarkttag
Der See an dem Platz ist mittlerweile völlig ausgetrocknet. Vor zwei Jahren hatte er noch etwas Wasser aber jetzt gar nichts mehr.
Dieser Ausflug steht ganz im Zeichen von Treffen mit Freunden, Bekannten und Unbekannten. Der erste Tag führt uns zunächst mal wieder nach Iphofen auf „unseren“ geliebten Stellplatz an den Weinbergen. Diesmal sind wir in den Nachbarort Rödelsee gelaufen.
Rödelseer Schoppenfetzergemischtes DoppelRödelsee
In Diebach fand dann als erstes Treffen der Frankenstammtisch vom PhoeniX-Reisemobil-Club statt. Am ersten Abend genossen wir Kalli’s hervorragenden Bratwürste. Die Tage standen ganz im Zeichen von ratschen über das Reisen, das Mobil, die Modifizierungen und Probleme mit dem Mobil. Einige kennen wir nun schon seit längerem und so findet sich immer wieder ein Punkt für ein Gespräch.
Das offizielle Ende des Stammtisches war am Sonntag aber wir entschieden uns noch eine Nacht länger an dem Platz stehen zu bleiben. Am Montag ging’s dann weiter zum Twistesee und dem Treffen unserer „Algarve“-Gruppe. Auch hier zeigte sich das Wetter durchwachsen aber nicht dauerhaft schlecht. Ein Spaziergang um den See und einen Ausflug nach Bad Arolsen mit dem Bus waren locker möglich.
In Bad Arolsen besuchten wir dann auch das Residenzschloss Arolsen. Das dreiflügelige Schloss beherbergt im Westflügel eine Bibliothek und das Museum. Der Ostflügel ist heute noch Wohnsitz der Fürstlichen Familie Waldeck und Pyrmont. Das Wohnrecht besteht als vererbbares Wohnrecht und somit kann immer ein Nachfolger des Schlosserbauers dort wohnen bleiben.
Line Dance…..ausbaufähig würde ich sagen…
Nach den schönen gemeinsamen Tagen und einem Workshop, in dem Christine versuchte uns Line Dance etwas Nahe zu bringen, trennten sich unsere Wege wieder.
Wir starteten und haben als nächsten Zwischenstopp erst mal Hameln anvisiert. Ein Spaziergang durch die Stadt und ein Eis vom Europameister ließ uns, trotz des Wetters, den Tag genießen.
Industriedenkmal, alte Eisenbahnbrücke
Weiter ging es zum Pinschertreffen der Zuchtstätte „vom Tiefental“. Als Übernachtungsplatz haben wir uns für den nahegelegenen Parkplatz einer Schule entschieden. Allerdings ist schon interessant dass man in der Schule dort lernt wie Unkraut wächst.
Anlässlich des 16.Geburtstages ihrer Stammhündin Famke luden Angelika und Martin zum Treffen auf dem Platz des PSV Kirchdorf ein. Bei viel Kaffee, Kuchen und Gegrilltem genossen wir den Tag und schauten unseren Hunden beim Toben zu. Der Platz ist für so ein Treffen perfekt und auch ein kleiner Spaziergang im angrenzenden Wald trug dazu bei dass die Hunde wieder ruhiger wurden. Wir verglichen natürlich vor allem die Schwestern aus dem Q-Wurf und konnten optisch und auch charakterlich viele Gemeinsamkeiten feststellen.
von links nach rechts: Tara, Quitte, Tessa, SuziTara und MiraTessa, Tara, Suzi
Das nachfolgende Video zeigt überwiegend unsere Tara mit ihren Schwestern Tessa (grünes Geschirr) und Suzi (schwarzes Geschirr). Quitte, die vierte im Bunde, durfte leider nicht mittoben da sie läufig war und potente Rüden anwesend waren.
Am Abend war Tara dann fix und alle und rührte sich nicht mehr.
Am Sonntag früh wollten wir dann Richtung Süden starten, mussten aber feststellen dass unser linker Vorderreifen deutlich an Luft verloren hatte. Nachdem Rudi den Reifen wieder aufgepumpt hatte sind wir los gefahren. Auf dem Weg nach Hammelburg mussten wir 2x Luft nachpumpen und hofften einfach dass der Reifen durchhält.
Am Montag führte der Weg erst mal in eine Reifenwerkstatt weil wir dachten dass wir uns einen Gegenstand in den Reifen gefahren hätten. Leider stellte sich in der Werkstatt heraus dass das Problem ein Haarriß in der Felge ist. Laut dem Mechaniker kommt so etwas öfter mal vor und ist scheinbar meistens auch, wie bei uns, am Ventil. Wir entschieden uns mit der beschädigten Felge heim zu fahren und regelmäßig anzuhalten um Luft nachzupumpen. Insgesamt 4x mussten wir unterwegs anhalten und aufpumpen. Je länger die Fahrt dauerte umso kürzer war die zu fahren mögliche Strecke. Wir steuerten einen Stellplatz in Nersingen an um dann am Tag darauf das letzte Teilstück in Angriff zu nehmen.
Dieses Bild beschreibt am Besten die Wettersituation der letzten knapp zwei Wochen. Stetiger Wechsel zwischen Sonne, Wolken, Regentropfen….
Wir möchten uns ein paar Tage im Adventure Camp Schnitzmühle bei Viechtach mit Freunden treffen. Unser Weg dorthin führt uns zunächst in die Nähe von Landau an der Isar. Dort verbringen wir eine Nacht an einem Gasthof in herrlicher Ruhe und mit Blick auf die Gurkenflieger und der Vils.
Den nächsten Stopp legen wir in Deggendorf ein. Geplant waren andere Plätze aber im Juli sind diese alle durch Volksfeste belegt. Etwas besonderes ist der Platz nicht aber für eine Nacht völlig in Ordnung.
Weiter geht es nach Habischried auf einen Parkplatz beim Sportplatz. Herrlich ruhig ist es hier und dank der Höhe von 820m auch deutlich kühler. Das Wetter schlägt um und zusätzlich regnet es teilweise etwas. Nicht sehr lange und auch nicht stark aber nach der Hitze in der letzten Woche durchaus angenehm.
Am Montag geht es dann zum CP Schnitzmühle wo wir uns mit unseren Freunden Treffen. Tara, Bonny und Theo vertragen sich prächtig. Beim Spaziergang am Bach entlang waren Bonny und Tara mehr im Wasser als auf dem Weg.
Der CP liegt am schwarzen Regen und von unserem Platz führte direkt ein Pfad in den Bach. Tara und Bonny nutzen jede Gelegenheit um in das Wasser zu springen. Bei Tara und Theo dagegen leuchteten die Hundeherzen.
Leider war das Wetter durchwachsen aber mit unseren Gesprächen, Spaziergängen und dem Holz am Abend verging die Woche wie im Flug. Am Freitag fuhren wir direkt nach Hause und legten keinen weiteren Stopp ein.
Ursprünglich wollten wir einen Tag früher los fahren aber die Wettervorhersagte Hagel vorher und so haben wir sicherheitshalber unsere Abfahrt um einen Tag verschoben. Da uns in der Anreise ein Tag fehlt haben wir umdisponiert und fuhren als erstes nach Bad Buchau.
Am Tag darauf ging es nach Tuttlingen. Der SP liegt unweit der Stadtmitte an der Donau, etwa 8km unterhalb der Donauversickerung. Die Donauversickerung ist eine unterirdische unvollständige Flussanzapfung der Oberen Donau. Weitestgehend verschwindet die Donau nur in den Sommermonaten. Je nach Wetterlage kann man dort von etwa Mitte Mai bis Mitte September trockenen Fußes das Flussbett durchwandern. Wir machen diesmal allerdings keinen Abstecher dorthin sondern spazieren durch die Stadt.
In Bad Dürrheim, das für seine Salinen bekannt ist, treffen wir uns zur Jahreshauptversammlung des PhoeniX-Reisemobil-Club’s. Zunächst war das Wetter noch nicht zu heiß und wir haben eine ausgiebige Runde durch den angrenzenden Wald unternommen. Die nächsten Tage wurde es allerdings immer wärmer so dass wir die Gassirunden ziemlich kurz gehalten haben.
Am Freitag sind wir bei hohen Temperaturen mit der historischen Sauschwänzlebahn gefahren. Die Strecke führt über 25 Kilometer von Blumberg-Zollhaus nach Weizen über vier Viadukte und durch sechs Tunnel, durch das wunderschöne Wutachtal. Leider wurden die Wagen „nur“ von einer Diesellock gezogen, die Dampflock hatte Ruhetag. Da die Wagen logischerweise nicht klimatisiert waren war kräftiges Schwitzen angesagt.
Blick auf’s Camp
Manch einer lässt sich für sein WoMo spezielles einfallen:
Am Sonntag ging es wieder Richtung Heimat und wir steuerten einen SP bei Bad Waldsee an. Dieser liegt bei einem Bauernhof und war herrlich entspannt. Am Abend wurde auf einer benachbarten Wiese noch ein Ballon gestartet. Am Montag waren wir dann nach einer Woche wieder Zuhause.
Heute feiere ich meinen ersten Burzeltag und Leute, ich kann euch sagen, ich hab ne Menge erlebt. Von den ersten 365 Tagen war ich:
79 Tage bei meiner Mama und meinen Schwestern
183 Tage in meinem wackelnden Zuhause auf 6 Rädern
103 Tage in meinem Zuhause mit Garten und dem störrischen Gustl (Gustl ist wirklich nervig und scheucht mich immer im Garten rum wenn ich grad mal irgendwo gemütlich chille)
Hier seht ihr wie ich mit meinen Schwestern aufgewachsen bin, ich bin das Mädel mit dem Lila-farbenen Halsbändchen.
Nach dieser schönen Zeit begann ein neues Kapitel in meinem Leben. Ich bin in ein wackelndes Haus umgezogen und musste mich da erst mal dran gewöhnen. Aber die Eingewöhnung ging schnell und es gab immer wieder Neues zu entdecken.
meine erste Breze
Allerdings war es teilweise richtig anstrengend und dann musste ich mich erst mal erholen
Im September hab ich mein erstes Bad genommen und mein anderes Zuhause kennen gelernt. Leider wohnt da auch der Gustl und der kann ziemlich störrisch sein.
Nach einem späten Termin starteten wir gegen 19:00 Uhr Richtung Norden. Übernachten wollten wir in Meitingen auf dem Volksfestplatz. Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir nach Bad Windsheim und starteten dort zu einer ausgiebigen Gassirunde über Erkenbrechtshofen. Wir nutzten das Wetter noch aus denn am nächsten Tag war Regen angesagt.
Das Feuerwehrhaus von Erkenbrechtshofen mit nagelneuer Sirene
Am Sonntag wollten wir auf den SP an der Friedensbrücke in Würzburg fahren. Dieser Platz besticht sicher nicht durch seine Schönheit aber er liegt praktisch zur Innenstadt. In Würzburg angekommen kamen uns schon jede Menge Läufer entgegen und das Anfahren des Stellplatzes war wegen der Straßensperren für die Läufer nicht möglich. Wir fuhren dann weiter mit dem Ziel Sommerhausen, kamen aber auf dem Weg an dem kleinen Stellplatz in Gerbrunn vorbei. Hier war gerade noch ein Platz für uns frei und so blieben wir stehen.
Mit dem Rad fuhren wir am Montag zu unserem Termin in die Stadt bevor wir unseren Standort nach Sommerhausen wechselten. Wir hatten uns dort mit Bekannten verabredet und blieben dort ebenfalls eine Nacht. Der Stellplatz liegt unweit der Bundesstraße und war dadurch deutlich lauter als der in Gerbrunn.
Nach einer etwas lauteren aber trotzdem guten Nacht war das nächste Ziel ein Weingut bei Iphofen. Die kurze Fahrtstrecke dorthin verlief problemlos und wir hatten dann noch genügend Zeit für die ausgiebige Gassirunde durch die Weinberge.
Am Mittwoch regnete es leider erneut und wir entschieden uns Richtung Heimat aufzubrechen und steuerten den Stellplatz in Ulm an. Dieser wurde erweitert und wir hatten Glück und konnten einen Platz ergattern. Zu Fuß ging es dann noch in die Stadt und als wir zurückkamen war der Platz, wie üblich, brechend voll. Da das lange Wochenende anstand versuchten bis Mitternacht Wohnmobilisten einen Platz zu ergattern. Auch der Ausweichplatz war, wie am Morgen erkennbar, überwiegend voll aber es hatte schon noch Plätzchen.
Nach einem Spaziergang entlang der Iller steuerten wir wieder Richtung Heimat. Da auf der Autobahn Stau Richtung Süden gemeldet wurde fuhren wir entspannt über die Landstraße zurück.
Zwischen all den anstehenden Terminen wollten wir das Frühjahr aber nicht ganz ohne Tour an uns vorbeiziehen lassen und entschieden uns für einige Tage in’s Allgäu und an den Boddensee zu fahren. Wir starteten am Sonntag gegen Mittag mit dem Ziel Nesselwang. Das Wetter zeigte sich noch nicht von seiner schönsten Seite aber die Aussichten waren gut.
Wir konnten herrliche Spaziergänge im Tal unternehmen bei denen auch Tara auf ihre Kosten kam.
Sabine und Martin waren zufällig in der Nähe auf dem Campingplatz und so verabredeten wir uns zu einem Spaziergang auf der Alpspitz. Für Tara war es die erste Seilkabinenfahrt die sie aber bravorös meisterte.
Dank des hervorragenden Wetters hatten wir eine herrliche Aussicht.
Die Kappeler Alp war zwar geschlossen aber danke eines Kühlschrank mussten wir nicht verdursten.
Entspannt ging es wieder nach unten u.a. an der Kapelle Maria Trost vorbei.
Am 30.04. ging es dann erst mal nach Isny. Dort auf dem Stellplatz haben wir eine ruhige Nacht verbracht bevor es dann am 01.05. nach Thunau an den Bodensee ging.
Auf dem Stellplatz in Thunau hatte Christine reserviert da für dieses Wochenende starker Andrang erwartet war und wir nebeneinander stehen wollten. Was wir nicht wussten war daß mit der Reservierung von 2 Fahrzeugen nicht darauf geachtet wurde dass wir nebeneinander stehen konnten. Da wir zeitig vor Ort waren hatten wir aber Glück und haben in der letzten Reihe des Platzes zwei Plätze nebeneinander ergattert. Wir hatten damit gerechnet dass viel los ist aber dass man auf dem angrenzenden Fuß- und Radweg aufpassen musste nicht überfahren zu werden war dann doch etwas unlustig.
Das schwäbische Meer zeigte sich vor allem am 01. Mai von seiner Sahneseite.
Wir haben trotz allem schöne und entspannte Tage dort verbracht, allerdings werden wir es uns gut überlegen ob wir dort an einem Wochenende nochmal stehen möchten. Der angrenzende Fuß- und Radlweg ist einfach sehr stark frequentiert.
Wir starteten unsere Wintertour diesmal erst Ende November. Dadurch fehlten uns die zum Teil warmen Wochen vom September, Oktober und evtl. Anfang November. Allgemein waren die Monate Dezember bis März von wechselhaftem Wetter geprägt. Für Spanien war der viele Regen ein Segen, auch wenn einige Unwetter und Starkregenfälle für große Schäden sorgten und sogar Menschenleben kosteten. Die hohe Niederschlagsmenge sorgte dafür dass die Stauseen im Schnitt wieder zu 65% gefüllt sind und den Menschen nicht schon im Februar das Wasser rationiert werden musste, wie es u.a. 2024 der Fall war.
Auf unserer Route hatten wir auch immer mal Regentage aber nur selten regnete es fast den ganzen Tag. Allerdings zeigte sich der Himmel öfter bewölkt als in den letzten Jahren. Der Vorteil in Spanien ist aber, trotz wechselhaftem Wetter, dass die Temperatur schnell wieder angenehme 10 – 15° erreichte obwohl wir uns viel auf einer Höhe im Bereich von 300m – 900m über dem Meeresspiegel aufgehalten haben. Auch die Sonne kämpfte sich immer wieder zügig durch die Wolken.
Ursprünglich hatten wir eine Route bis Portugal geplant und im Norden Spaniens wieder zurück nach Frankreich. Aber irgendwie ging uns die Zeit aus und so werden wir das vielleicht bei unserer nächsten Überwinterungstour nachholen.
Nun sitzen wir wieder zuhause und haben uns auch darauf gefreut, allerdings vergeht einem die Freude bei einstelligen Temperaturen und Regen relativ schnell wieder. Jetzt müssen wir erst mal einige Termine wahrnehmen, aber wir grübeln schon wieder was unser nächstes Ziel sein könnte: Niederlande, Italien, Frankreich oder…..? Allerspätestens im Juli sind wir wieder, innerhalb Deutschland, unterwegs.
Wir starten die Rückreise am Montag nach Frankreich. Unser Ziel ist der Stellplatz in Le Barcarés. Die bergige Strecke bis Girona führt uns erneut auf teilweise über 900m mit einstelligen Temperaturen. Am Meer entlang geht es dann, hinter Perpignan, nach Le Barcarés. Mit einem Spaziergang am Strand beschließen wir den Tag.
Le BarcarésHafen Le BarcarésHafen Le Barcarés
Beim Studieren der Wetterapp’s und ihrer Vorhersagen stellt sich ziemlich klar heraus dass das Wetter in Frankreich – Ende dieser Woche – und in Deutschland – Anfang nächster Woche – für längere Zeit wieder schlechter bzw. wechselhafter wird. Unseren Plan, an dem ein oder anderen Platz, länger zu verweilen müssen wir wohl verwerfen wollen wir nicht im Regen stehen und/oder fahren.
Schneebedeckte PyrenäenSchneebedeckte Pyrenäen
So steuern wir bereits am nächsten Tag das Weingut Lauribert bei Visan an. Der Senior führt wie immer die Weinprobe um 17:00 Uhr durch. Hier sind normalerweise fix zwei Nächte eingeplant aber auch diesen Platz verlassen wir nach bereits einer Nacht.
Da wir gerne immer wieder andere Plätze ansteuern entscheiden wir uns als nächstes den Platz am Hotel Le Moulin De La Brevette anzufahren. Bei dem Hotel nahe Arbigny wurden 6 Wohnmobilplätze incl. Strom eingerichtet und auch ein Besuch im Restaurant ist möglich. Das Hotel liegt abseits und ruhig zwischen Wiesen und Äckern. Ich beschließe, nach den langen Fahretappen der letzten Tage, mit Tara einen ausgiebigen Abendspaziergang zu unternehmen. Allerdings war das teilweise ein ziemlich nasses bzw. sumpfiges Unterfangen. In der Region hatte es vor kurzem wohl stark geregnet und ein Teil unseres Weges entpuppte sich als „Wasserwaten“. Tara fand es Klasse, ich – ehrlich gesagt – weniger.
Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem schönen Morgenspaziergang fahren wir weiter mit dem Ziel „Mulhouse“. Wir wollten hier einfach mal stehen bleiben statt, wie üblich, auf der Autobahn vorbeizufahren. Der Parkplatz liegt relativ ruhig und es lässt sich ganz gut mit Tara am Rheinzufluss Ill (ill) entlang gehen.
Am nächsten morgen schlendern wir durch den Ort und gönnen uns einen Kaffee. Zurück am Auto beschließen wir jetzt doch noch die wenigen Kilometer zum Bohrerhof nach Feldkirch zu fahren um dort zu übernachten. Das Schlumpf-Museum und den botanischen Garten werden wir ein anderes Mal besuchen.
Temple Saint Étienne – protestant. Stephanskirchealtes Museumaltes Museum
Die Stellplätze am Bohrerhof sind mittlerweile hergerichtet und auch mit Strom ausgestattet. Im Hofladen versorgen wir uns mit einem guten Stück Kuchen und am Abend steht der obligatorische Restaurantbesuch auf dem Programm.
Erneut ändern wir am Abend unsere ursprüngliche Planung, von hier aus direkt nach Hause zu fahren. Wir entschließen uns Freunden am Dienstag einen Besuch abzustatten. Das bedeutet dass wir drei Tage noch irgendwo verbringen müssen. Wir studieren unsere Stellplatzapp’s und entscheiden uns für das unweit entfernte Kenzingen. Der Stellplatz ist gut angelegt und hat alles was man braucht. Wir entscheiden uns die Tage hier zu verbringen, dann unsere Freunde zu besuchen und am Mittwoch nach Hause zu fahren. Das Wetter zeigt sich von einer ganz passablen Seite. Am Sonntag regnet es zwar mal kurz, aber nicht stark und auch nicht lange. Die nächsten Tage soll es wettertechnisch so weiter gehen, also immer mal wieder etwas nass von oben werden aber kein Stark- und/oder Dauerregen.
FrühlingsgrüßeFrühlingsgrüßeFrühlingsgrüßeBlick auf die VogesenBlick auf den KaiserstuhlBlick auf Kenzingen
Damit enden die Erzählungen von dieser Reise, denn von diesen letzten Tagen und Kilometern gibt es keine weiteren Informationen oder Bilder.
Nach 2 Wochen verlassen wir El Saler und steuern Peñiscola an. Wie bereits im Dezember wollen wir auf dem SP Els Daus für drei Nächte bleiben.
Der Strand wurde hier vor unserer Ankunft gereinigt. Durch die Stürme waren viele Segelquallen angeschwemmt worden die wohl ziemlich gestunken haben. Am Südstrand lagen noch Quallen und der Geruch war tatsächlich nicht besonders toll.
Der Hauptgrund für unseren erneuten Stopp in Peñiscola war der Besuch von Tina & Mike, die im Nachbarort längere Zeit gestanden haben.
Leni und Tara haben sich gut vertragen, obwohl Tara wieder mal viel zu stürmisch war.
Weiter geht es nach Deltebre im Ebro-Delta. Diesmal stellen wir uns nicht auf den Platz am El Clot, sondern auf den am Ebro-Hauptarm, in Deltebre. Wir spazieren am Flussufer entlang und durch den Ort.
aus dem Kino Coliseumletzte Vorstellung 26.12.1988
In der Nacht begann es, wie vorhergesagt, zu regnen. Einen weiteren Tag hier zu verbringen machte keinen Sinn und so steuerten wir das Weingut Vinya els Vilars bei Arbeca an.
Quelle Juliana
Die Quelle Juliana wurde im 15./16. Jhdt. von den Römern erbaut und von den Arabern aufgewertet. Sie besteht aus einer Kammer die mit einem prächtigen Steingewölbe geschützt ist.
Hier verbrachten wir das Wochenende mit ausgedehnten Spaziergängen bei teilweise nur 10°. Der Wind machte es teilweise sehr kühl, in windstillen Momenten war es aber sehr angenehm. Was deutlich zu sehen war, war das hier startende Frühjahr. Viele Blüten und junge grüne Blätter zeugten von der erwachenden Natur.
MandelbäumeSenf
Das Wetteraussichten sind weiter unbeständig und auch das nächste Tief kommt schon von Westen angerauscht. Wir entscheiden uns Spanien am Montag zu verlassen und die Rückreise nach Deutschland anzutreten.