Immer wieder unterwegs und entdecken

Autor: admin (Seite 4 von 9)

Colditz, Leipzig, Beeskow, Gransee, Heringsdorf

11.10. – 18.10.2024, 591km

Der SP in Rochlitz, ohne jegliche Ver- oder Entsorgung, stellte sich als absolut ruhig heraus. Am Abend parkten hier einige LKW’s aber von ihrer Abfahrt in der Früh hörten wir nichts. Das Wetter ist weiter durchwachsen und am morgen regnete es leicht. Wir fuhren über Colditz nach Leipzig.

Colditz ist ein kleiner aber feiner Ort. Den Marktplatz zieren Häuser im Renaissance-Stil, das Rathaus aus dem 16./17. Jhdt. glänzt an seinen Giebeln mit Frührenaissanceschmuck.

Über dem Ort thront das Schloss Colditz. Das 1046 erstmals erwähnte Schloss diente als Reichsburg, Jagdschloss, Witwensitz, Armenhaus und Krankenhaus. In der jüngeren Geschichte diente das Schloss 1938/39 Nationalsozialisten als für Euthanasie-Morde. 84 Patienten zwischen 13 und 63 Jahren starben in dieser Zeit auf dem Schloss.

Während des zweiten Weltkrieges war Schloss Colditz ein bedeutendes Internierungslager für hochrangige Offiziere der westlichen Alliierten. Die Deutsche Wehrmacht hielt die baulichen Gegebenheiten für besonders ausbruchssicher. Mit Intelligenz und noch viel größerem Erfindungsreichtum wurden jedoch trotzdem über 300, davon 30 erfolgreiche Fluchtversuche gewagt. Darunter auch ein 44 Meter langer, in den Felsen gegrabener Fluchttunnel.

Heute beherbergt das Schloss neben dem Museum und dem Gedenkort für die 84 ermordeten Patienten auch eine Europäische Jugendherberge und die Musikakademie Sachsen.

In Leipzig stellten wir uns an die Galopprennbahn „Scheibenholz“. Die Rennbahn wurde 1867 im Scheibenholz, einem Teil des Leipziger Auwaldes errichtet. Die Parkmöglichkeit direkt an der Rennbahn und dem Clara-Zetkin-Park, ohne WoMo-Service, ist für uns perfekt. Der Palmengarten auf der anderen Seite des Elsterflutbettes ist eine perfekte Spaziergangerweiterung. Wir können hier sehr ruhig stehen und in etwa 30min. durch mehrere aneinandergrenzende Parks entspannt in die Innenstadt laufen.

Das Leipziger Zentrum ist belebt und sehr angenehm. Ein Rundweg über den Marktplatz mit dem alten Rathaus, der Nikolai-Kirche (in der nicht fotografiert werden darf) und der Moritzbastei lohnt auf jeden Fall.

Mit wenigen Schritten soll es jetzt Richtung deutsche Ostsee gehen. Von Leipzig aus fuhren wir an den SP an der Marina in Beeskow (Oder-Spree / Brandenbrug). Am heutigen Sonntag ist in der Burg von Beeskow ein mittelalterlicher Wollmarkt. Allerdings waren uns die 8€ Eintritt pro Person dann doch etwas zu viel und wir schlenderten durch den Ort. Im Stadtcafe machten wir einen kleinen Zwischenstopp bevor wir wieder zum WoMo zurückkehrten. Der Ort selber ist eher verschlafen und lebt vor allem in den Urlaubszeiten vom Bootstourismus.

Wir entschieden uns, von Beeskow aus, nicht an einem Stück bis zur Ostsee zu fahren und entschieden uns für den SP in Gransee (Oberhavel). In den Ort fährt man durch das „Waldemar-Tor“, welches Teil des Ruppiner-Tores ist. 1348 fiel die Stadt auf einen Hochstapler herein der sich als Markgraf Waldemar ausgab und zur Strafe mussten die Städte das Tor, durch welches der falsche Markgraf ging, zumauern und daneben ein neues bauen.

Die Stadt ist eine am Reißbrett entworfene Planstadt die nach dem Stadtbrand 1711 so wieder aufgebaut wurde.

Der Trauerzug der jungen Königin Luise, die 1810 starb, hielt in Gransee für eine Nacht. Der Sarg war am zentralen Platz aufgebahrt, an dem heute ein Denkmal ihr zu Ehren steht. Das 1280 erbaute ehemalige Franziskanerkloster prägte das Stadtbild. Nach der Reformation diente es als Schulgebäude in dem bis 1963 unterrichtet wurde.

Über Neubrandenburg geht es nach Heringsdorf auf der Insel Usedom. Neubrandenburg ist, wie Gransee eine auf dem Reisbrett entworfene Planstadt. Die Vier-Tore-Stadt, wie sie auch genannt wird, umfasst eine gut erhaltene Stadtmauer mit einem angenehmen grünen Gürtel um sie herum. Von der ursprünglichen, vermutlich schönen, Bausubstanz ist leider nur noch wenig zu sehen da etwa 80% der Gebäude der systematischen Brandlegung im April 1945 zum Opfer fielen.

Das Ostseebad Heringsdorf präsentiert sich mit seinen Strandvillen herrschaftlich. Der 40m breite feine Sandstrand ist einladend und wird gerne als Spaziermeile genutzt.

Tara musste beim ersten Strandbesuch feststellen dass Sand irgendwie doch nicht so optimal zum Fressen ist. Am zweiten Tag genoss sie den Strand dann sichtlich und hatte sich das „Sandmaul“ vom vorherigen Tag gemerkt so dass sie sich auf das Rennen am Strand konzentrieren konnte.

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Am Samstag geht es weiter, das Ziel ist noch unbekannt 😉

Schwandorf, Oberkotzau, Vogtland, Rochlitz

04.10. – 10.10.24, 517km

Gestartet sind wir am 04.10. und als ersten Stopp haben wir uns Schwandorf in der Oberpfalz ausgesucht. Der SP am Festplatzgelände ist praktisch und direkt an der Naab. Die Stadt blickt auf eine lange Mühlentradition zurück, von den Wasserrädern gibt es noch zwei die leider ein trauriges Dasein fristen. Die Räder die für die Stromgewinnung benutzt werden könnten sind aktuell marode und scheinbar ein Spielball der Politik.

Der Ort selber ist ganz nett aber das eigentliche Highlight ist unter der Erdoberfläche versteckt. Das bayernweit größte Felsenkeller-Labyrinth ist ein bauhistorische Sehenswürdigkeit. Weit über 130 bis zu 500 Jahre alte Felsenkeller zeugen von einem ehemals blühenden Braugewerbe im Ort. Ursprünglich als Gär- und Lagerkeller für Bier errichtet, erlebten die Keller eine wechselvolle Geschichte. So wurden sie als Kühlschränke für den täglichen Bedarf genutzt und im zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker. 6000 Menschen verdanken diesen Kellern beim Luftangriff am 17.04.45 ihr Leben.

Das geheimnisvolle Labyrinth, ein sanierter, unterirdisch zusammenhängender Bereich von mehr als 60 Räumen, kann heute im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Wir müssen einen Besuch der Keller leider auf ein anderes mal verschieben da Hunde dort nicht erlaubt sind und Tara im Moment aber noch nicht alleine bleiben kann. Ein Grund Schwandorf wieder mal einen Besuch abzustatten.

Markt Oberkotzau im Landkreis Hof lockt uns mit seinem Stellplatz der zwar 15€ kostet aber auf den Bildern freundlich aussieht. Im Preis inkludiert ist Sanitär, Müllentsorgung und Strom. Das Wetter ist nicht berauschend aber wir spazieren in den angrenzenden Summa-Park. Der Park liegt an der Schwesnitz und war ursprünglich das Fabrikgelände einer Garnbleicherei. Von 1889 bis etwa 1982 war auf dem Gelände die „Lorenz Summa Söhne“ Fabrik beheimatet die sich über die Jahre auf das Weben, Färben, Bedrucken, Appretieren und den Handel von wollenen Stoffen und Tüchern spezialisierte. Es kamen unruhige Zeiten die zum Niedergang der Firma führten und im Jahre 2006 erwarb der Markt Oberkotzau das komplette Gelände. Die angrenzende Schwesnitz wurde renaturiert und das Gelände zu einem Erholungspark mit Spielplatz, Sportmöglichkeit, Wiedervereinigungsdenkmal und einem Fernweh-Park umgestaltet.

Über die Schwesnitz führt im Ort eine der ältesten Dreibogenbrücken die auch ein Wahrzeichen der Marktgemeinde ist. Die Pfeifersbrücke war ursprünglich eine Holzbrücke die 1511 und 1709 komplett zerstört wurde worauf man sich entschloss eine Dreibogen-Steinbrücke zu errichten.

Im Mittelalter durften inmitten der vorwiegend bäuerlichen Bevölkerung Juden angesiedelt werden, ursprünglich bedeutende Fernhändler. Sie brachten besonders den Viehhandel in Oberkotzau zur Blüte. 1444 „bestätigte“ Kaiser Friedrich III. „den Besitzern von Ort und Feste Kotzau“ das – möglicherweise schon viel früher verliehene – Marktrecht. Oberkotzau hat seinen Viehhändlern mit dem Brunnen auf dem Marktplatz ein Denkmal gesetzt. Der Viehhandel brachte den BürgernInnen auch den Spitznamen „Kotzauer Seischwänz“ ein.

Plauen wird 1122 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter wurde die Stadt ein Handelszentrum, ab dem 18. Jahrhundert ein bedeutender Standort der sächsischen Stoff- und Textilindustrie, was mit einem erheblichen Bevölkerungszuwachs einherging. Ab den 1920ern wurde die Industriestruktur der Stadt stärker durch verarbeitendes Gewerbe im Maschinenbau geprägt. Plauen wurde durch Bombenangriffe 1945 erheblich getroffen, aber überwiegend wieder aufgebaut.

Von der berühmten „Plauener Spitze“ ist heute nicht mehr viel zu sehen. Auch die einstigen Weberhäuser lassen nur erahnen wie es früher einmal war. Dazu passt auch die renovierte Vorderseite der Fadenfabrik mit Weisbachschem Haus und der nicht sehr liebevoll gestalteten Rückseite. Das Weisbachsche Haus diente ab 1778 als Kattundruckerei und ist das besterhaltene älteste Barock-Manufakturgebäude Deutschlands.

Die Plauener Komturei war die älteste und bedeutendste im Vogtland. Die historischen Wesenszüge lagen nicht allein in Ausstattung, Verwaltung und Betreuung der Kirchen, sondern auch in der Führung der Kanzlei der Vögte. Alle Schreiber und Notare der Vögte von Plauen kamen aus dem Deutschordenshaus.

Auf dem Weg nach Zwickau legten wir einen Stopp an der Göltzschtalbrücke ein. Die Eisenbahnbrücke ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie wurde von 1846 bis 1851 erbaut, ist 78m hoch und 574m lang. Insgesamt wurden für den Bau über 26 Millionen Ziegel und 23 Tsd. Baumstämme benötigt. Bis zu 1700 Arbeiter in einem Monat arbeiteten dort, davon fanden 31 den Tod und es gab über 1300 Unfälle.

Als Tuchmacher- und Bergstadt erlebte Zwickau im 15. und 16. Jhdt. ungeheuer große wirtschaftliche und kulturelle Blüte. 1810 erblickte hier Robert Schumann das Licht der Welt und ab 1904 wurde die Stadt, durch den Konstrukteur August Horch, zu einer der Wiegen der Automobilindustrie.

Auf dem Weg nach Rochlitz kamen wir am Schloss Wolkenburg und der romanischen Basilika Wechselburg vorbei. Die Geschichte der Basilika und des Klosters gehen auf das Kloster Zschillen zurück und wurde ursprünglich von Augustinermönchen bewohnt. Zum Bau wurde Porphyrtuff (versteinerte Lavaasche) vom Rochlitzer Berg verwendet. 1168 wurde die Kirche geweiht und vermutlich 1180 der Bau vollendet, das Kloster etwas später. Heute ist es ein Benediktinerkloster und Priorat der Benediktinerabtei Ettal.

Den ganzen Weg bis Rochlitz begleitete uns die „Zwickauer Mulde“ die sich im Moment friedlich dahinschlängelt. Ältere Bilder zeigen jedoch dass sie stark anschwillen kann und der oft breite Hochwasserstreifen daneben seine Berechtigung hat.

Rochlitz ist mit seiner über 1000jährigen Geschichte eine der ältesten Städte Sachses. Das stolze Schloss Rochlitz hatte seine Blütezeit im 14. und 15. Jhdt. Es diente als Reichsburg, kurfürstlicher Wohn- und Amtssitz, Jagdschloss, Staatsgefängnis oder Witwensitz. Von 1945 bis 1947 diente es einer Operativgruppe der Sowjetischen Geheimpolizei als Haftanstalt. Nach brutalen Verhören wurden über 600 Inhaftierte Frauen, Männer und Jugendliche zur Verurteilung vor Tribunale gestellt, in Straflager eingewiesen oder in die Sowjetunion deportiert. Jeder Dritte überlebte die meist langjährigen Haftzeiten nicht.

Homebase – 6 Tage Kurztrip incl. besonderer Begegnung

09.09. – 14.09.24

Nach dem Pinschertreffen durfte Tara einige Tage ihre Homebase kennenlernen und machte dabei auch ihre erste Erfahrung mit unserem Rasenmäher.

Tara und der ignorante Rasenmäher

Wenige Tage später stand erneut ein Kurztrip an. Auf dem Rückweg übernachteten wir u.a. in SP Wirmsthal, dem CP Mohrenhof und CP Ringlesmühle. Letzterer ist uns gut bekannt und wir trafen dort WoMo-Freunde aus Österreich. Vom CP Mohrenhof hatten wir schon gehört waren aber noch nie dort und das sollte sich hier ändern. Der Platz dient uns nächstes Jahr als Treffpunkt für das Pinschertreffen und ist ein Campingplatz auf dem man sich schon wohl fühlen kann, zumindest in der Nebensaison sieht es sehr gut aus.

Pinschertreffen CP Fichtelsee

28.08. – 01.09.2024

Seit einigen Jahren treffen wir uns einmal im Jahr für ein gemeinsames Wochenende. In diesem Jahr sollte es am CP Fichtelsee bei Fichtelberg sein. Der CP liegt angenehm in einem Waldbereich in direkter Seenähe in einer Höhe von ca. 777m.

Tara entpuppt sich als Wasserratte oder ist versehentlich doch ein Erdferkel bei uns eingezogen?

Irgendwie hab ich dieses Jahr das Fotografieren der Pinscher völlig vergessen und somit fehlen Bilder von einem Großteil der Pinscher. Anwesend waren 7 Deutsche Pinscher: 3 s/r Hündinnen, 1 rote Hündin, 1 s/r Rüde, 2 rote Rüden. Zwergpinscher waren 1 rote Hündin, 1 s/r Rüde. Nicht zu vergessen ist natürlich Lucy, eine kleine Podenco Portuquês.

Gemütliches Zusammensitzen gehört natürlich auch dazu und Hannes kam auch noch vorbei aber ohne seine Hunde.

Mit einem Abstecher nach Neukirchen ging es für uns am Montag nach Hause.

01.09. – 02.09.24, 739km

Auf dem Weg zum Fichtelsee mit einem Abstecher in die Nähe von Hannover

19.08. – 28.08.24, 1143km

Bei kühlen 13° Grad und bedecktem Himmel starteten wir Richtung Norden. In Hammelburg war unsere erste Übernachtung. Da der SP für 10€ zentrumsnah liegt sind wir im Ort zum Essen gegangen.

Am nächsten Tag ging es weiter bis ca. 30km südlich von Hannover. Hier lernten wir zum ersten Mal „Quinta Katta vom Tiefental“ kennen die einen Tag später bei uns einziehen sollte.

Mit unserer Deutschen Pinscher Hündin, die wir Tara tauften, fuhren wir vom Züchter zu einem kleinen Stellplatz in Golmbach. Der SP ist ruhig gelegen und so konnten wir uns gegenseitig erst mal beschnüffeln.

Die erste Nacht mit der kleinen Maus war relativ ruhig, sie wollte nur einmal rausgehen.

Als nächstes steuerten wir den SP Weserbergland in Lippoldsberg (Bodenfelde) an der Weser an. Unser Navi schickte uns kurz vor dem Platz über eine kleine Straße zur Fähre. Der SP liegt direkt neben der Fähre auf der anderen Weserseite nur leider wäre die Fähre vermutlich untergegangen wenn wir auf sie drauf gefahren wären. So entschieden wir uns lieber doch die nächste Brückenüberquerung zu suchen. 3 Nächte verbrachten wir an diesem angenehmen Platz an der Weser für insgesamt 45€.

Ebenfalls am Platz durften wir einen 2 Jahre alten Dt. Pinscher Felix kennenlernen und sein nettes Halterehepaar. Felix fand es nicht besonders toll wenn er im WoMo war und Tara um das Fahrzeug herumlief. Mit Gebell tat er seinen Unmut kund und Tara erschreckte sich gleich mal kräftig.

Direkt am Platz ist auch eine Gaststätte der wir an einem Abend einen Besuch abstatteten. Mit dabei war Tara und ihr erster Restaurantbesuch verlief relativ gut. Entspannen konnte sie noch nicht aber das wäre auch zu viel Erwartung gewesen. Nach dem Besuch der Gaststätte war sie fix und fertig und schlief gleich mal 2h tief und fest.

Natürlich muss alles mit den Zähnen erkundet werden, könnte ja was zum Fressen sein.

Am Sonntag starteten wir bei bedecktem Himmel Richtung Eisenach. Der private SP liegt außerhalb in einem kleinen Industriegebiet. Für 15€ die Nacht liegt er grundsätzlich gut um die Stadt zu erkunden, was diesmal allerdings nicht unser Ziel war. Vielmehr wollten wir in dem unweit gelegenen Tierbedarfsladen ein passendes Geschirr für unsere kleine Maus kaufen. Leider sind scheinbar alle SP Betreiber und SP Gäste darauf erpicht dass Hunde an der Leine zu führen sind, auch Welpen die eh nicht weglaufen oder gar böse beißen könnten.

Im etwa 110km entfernten Schleusingerneundorf fanden wir einen angenehmen, ruhigen und kostenlosen gemeindlichen SP. Hier darf unsere Maus wieder ohne Leine laufen da wir alleine sind und sich niemand gestört fühlen kann.

Nach einer ruhigen Nacht war das nächste Ziel die Brauereigaststätte Kulmbacher Mönchshofbräu. Hier fanden wir am Rande der großen Parkfläche am Museum einen optimalen Platz und in der Wirtschaft gutes Bier und Essen.

Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir am späten Vormittag den Campingplatz Fichtelsee.

Tara

Quinta Katta vom Tiefental *03.06.2024

Nachdem wir Aaron viel zu früh gehen lassen mussten reifte in uns ganz schnell wieder der Gedanke erneut einen Deutschen Pinscher bei uns aufzunehmen.

So kam es dass Du mit 11,5 Wochen am 21.08.24 bei uns eingezogen bist. Unser Wohnmobil ist Dir beim Fahren am Anfang etwas unheimlich. Wenn wir allerdings stehen ist es schon zu Deinem Zuhause geworden.

Natürlich muss alles mit den Zähnen erkundet werden

Kroatien (Cres)

27.04. – 11.05.23

Nachdem sich das Wetter in Deutschland nicht von seiner schönsten Seite zeigt haben wir uns entschlossen nach Kroatien zu fahren. Das Ziel sollte die Insel Cres sein. Nach unseren mehrmaligen Winteraufenthalten auf der Insel Losinj wollten wir uns diesmal den Campingplatz Kovacine auf Cres anschauen.

Der Plan war, auf dem Weg nach Kroatien, einen Halt in Ljubilana einzulegen. Zunächst mussten wir aber an der slowenischen Grenze unsere Mautbox aktualisieren lassen, die wir vom vorherigen Wohnmobil, noch hatten. Leider war das aber nicht möglich da diese Mautboxen nur 2-3 Jahre funktionieren. Es musste also eine neue her und das Ganze dauerte natürlich etwas länger. Es war später als geplant und so steuerten wir einen Stellplatz in Kranj, ein kleiner Ort etwa 30km vor Ljubilana, an.

Nach einer ruhigen Nacht steuerten wir den CP Bor auf der Insel Krk an. Vom Campingplatz aus kann man gut längere Spaziergänge unternehmen. Auch den Campingplatz in Krk am Meer haben wir uns auf einem der Spaziergänge angesehen und festgestellt dass wir auf „unserem“ Campingplatz angenehmer stehen. Nach 4 Nächten für insgesamt 176,84€ (44,21€ je Nacht) steuerten wir den Campingplatz Kovacine auf Cres an.

Die Überfahrt nach Cres lief zeitlich optimal für uns, da die Fähre öfter fuhr als im Fahrplan ausgewiesen. Das verlängerte Wochenende über den 1. Mai ging zu Ende und auf Cres wartete eine sehr lange Autoschlange auf die Fähre weshalb sie öfter fuhr als üblich. Die Fährkosten betrugen 49,90€.

Wir suchten uns einen Platz auf dem CP Kovacine und verbrachten dort angenehme Tage für insgesamt 163,80€ (23,40€ je Nacht, eine wurde uns geschenkt). Der Platz war noch angenehm leer und nur einzelne Bereiche, direkt am Wasser, nahezu lückenlos gefüllt.

Wir machten ausgiebige Spaziergänge im Hinterland und auch nach Krk. Festgestellt haben wir dabei dass die Bar zwischen Platz und Ferienwohnungssiedlung günstiger war als die direkt am Platz.

Am Tag der Abreise setzte der Regen ein und über Slowenien führte uns der Weg zum Faaker See. Hier wollten wir auf dem Stellplatz beim CP Arnreits übernachten. Hier standen wir im Winter auf dem Weg nach Losinj kostenlos. Jetzt fühlten wir uns allerdings nicht ganz wohl und steuerten den etwa 10km entfernten Roseggerhof an. Der Vorteil lag darin dass der SP zum Gasthof gehörte allerdings verlangte der Besitzer, trotz unseres Essens im Gasthof, für eine Nacht 29,40€ inkl. Kurtaxe. Eine nicht ganz billige Nacht aber immerhin ruhig und trotz Regen war der Grasuntergrund hart.

Auf der A8 Richtung München hatte es mal wieder kräftigen Stau und so fuhren wir wieder über die Bundesstraße bei Wasserburg zurück nach Hause.

Aaron

Dark Angels Xplain everything – *26.09.2013 †23.07.2024

Im Alter von 8 Monaten bist Du bei uns eingezogen und hast uns deutlich gezeigt dass Du ein Deutscher Pinscher bist. Jeder Blödsinn ist Dir eingefallen und hast uns mächtig auf Trab gehalten. Wichtig waren Dir auch die Schmuseeinheiten die Du vehement eingefordert hast. Du warst ein richtig verschmuster Quatschkopf. Unterwegs bist Du jedem Ärger aus dem Weg gegangen und warst so ein entspannter Hund der problemlos im Freilauf unterwegs sein konnte. Gehört hast Du auch…..zumindest meistens 😉 , manchmal auch etwas weniger wenn Dir grad mal wieder was anderes in den Sinn kam. Dein, vom Züchter zugeteilter, Name war Programm und hätte nicht besser passen können. Du hast uns oft richtig zugetextet, warst manchmal ne echte Quasselstrippe.

Leider mussten wir Dich zu früh über die Regenbogenbogenbrücke gehen lassen. Run free – Du wirst für immer einen Platz in unserem Herzen haben.

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

intensive Fußpflege

2021

2022

2023

2024

Tino

Duffyco’s Valentino – *11.09.2009 †20.05.2014

Als Welpe kamst Du zu uns und wurdest kurz nach Deinem Einzug gleich mal von einer Blaskapelle erschreckt. Aber das hat nur dazu geführt dass Du immer vorne dran sein wolltest auch wenn es laut war. Du warst ein toller Kerl der leider viel zu früh gehen musste. Run free – Du wirst für immer einen Platz in unserem Herzen haben.

Visan bis Reiseende

11.02. – 15.02.24, 880km

Von Visan aus ging’s weiter über die Autobahn auf den SP in Seurre. Der SP liegt in der Nähe des Yachthafens und eignet sich auch gut als Ausgangspunkt um am Kanal entlang zu gehen.

Nach Seurre steuerten wir den Bohrerhof südlich von Freiburg an. Es handelt sich hier um einen Erlebnishof mit Restaurant und Hotel. In dem Restaurant haben wir erneut sehr gut gegessen und im Hoflanden einen sehr guten Kuchen verspeist.

Den letzten Stopp machten wir bei Freunden wo wir auch mit einem guten Abendessen verwöhnt wurden. Tag darauf stellten wir dann unser Fahrzeug in der Garage ab und die Reise war beendet.

Vinyols i els Arcs bis Visan

04.02.-10.02.24 – 734km

Das nächste Ziel war der SP in „El Pla del Penedes“. Der kleine SP ist neu angelegt mit Ver- und Entsorgung aber ohne Strom. Als wir ankamen war der Platz ziemlich leer aber gegen Abend füllte er sich komplett.

Direkt vom SP aus konnte man entspannt durch die Weinberge gehen und eine richtig schöne Rundwanderung machen.

Bevor wir den SP in „Sant Sadurni d’Anoia“ ansteuerten machten wir noch einen Zwischenstopp am Weingut Nadal. Der SP ist am Ortsrand und auch hier konnten wir gut durch das Weinbaugebiet laufen. Hier gibt es einige größere Weingüter, auch die Sektkellerei Freixenet ist hier beheimatet.

Weiter geht es nach Manresa auf den SP beim Sportzentrum. Der SP ist in Ordnung aber die Stadt ist nicht wirklich sehenswert.

Von Manresa führt uns der Weg weiter nach Leucate in Frankreich, etwa 70km hinter der Grenze. Der SP liegt an einem Binnensee um den wir dann noch einen ausgiebigen Spaziergang gemacht haben. Der nächste Tag war wettertechnisch nicht besonders und wir beschlossen weiter nach Visan zu fahren auf das Weingut „Domaine des Lauribert“. Vor allem war für den darauffolgenden Tag flächendeckend Regen gemeldet und wir wollten die ganze Strecke nicht unbedingt im Regen fahren.

Der Platz beim Weingut ist komplett geschottert und auch Strom ist vorhanden. Die Lage ist sehr schön und ruhig. Es gefällt uns immer wieder sehr gut. Der Wetterbericht sollte auch Recht behalten und der Samstag war komplett verregnet und eignete sich somit perfekt für einen Faulenzertag.

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