Immer wieder unterwegs und entdecken

Kategorie: Spanien 10/25 – 12/25

Alcalà de Xivert, Bétera

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

09.12. – 21.12.26, 196km

Von Peñiscola aus steuerten wir das nur etwa 21km entfernte Alcalà de Xivert an. Hauptgrund hierfür waren die nicht optimalen Wetteraussichten die einiges an Regen prophezeiten. In Summe blieben wir, auf dem Campingplatz mit zum Teil sehr großen Parzellen, 9 Nächte. Der Ort gehört sicher nicht zu den sehenswerten Städten aber der Platz war für uns in dieser Zeit optimal. Um den Platz herum hatten wir gute Spaziermöglichkeiten und die Regenpausen konnten wir so sehr gut nutzen. Glücklicherweise war nur ein Tag komplett verregnet und an den anderen Tagen war lediglich der Himmel oft bewölkt oder es regnete Nachts oder tagsüber mal 2-3h.

Da sich das Wetter zwar etwas besserte aber vom Regen noch viele Pfützen standen haben wir unser Vorhaben, irgendwo am Meer oder einem kleinen Stellplatz anzufahren, verworfen und uns für den Stellplatz „Valencia Camper Park“, nordwestlich von Valencia, entschieden. Der Platz ist geprägt von Menschen die mit der Metro, die unweit des Platzes hält, València besuchen möchten. Täglich wechseln etwa 70% der Fahrzeuge, es herrscht also ein stetiges Treiben. In die Stadt sind wir nicht rein gefahren, das wollen wir uns für die Zeit in El Saler aufheben. Um den Platz fanden wir einige Gassimöglichkeiten und ein Bierchen in der Bar des Stellplatzes ging auch das ein oder andere Mal. Die Temperaturen lagen zwischen 5° am Morgen und 18° wenn die Sonne schien.

Tara war uns beleidigt daß sie nur eine Katze den Baum raufjagen durfte aber die anderen nicht 😉

Der Ort Bétera zeigte sich lebendig aber nicht besonders schön. Das Castell im Ort konnten wir nicht betreten und der Blick von außen darauf reichte uns auch völlig. Es ist kein großes und/oder schönes Castell.

Carenas, Sigüenza, Teruel, Vilafamés

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

22.11. – 30.11.25, 461km

Der Morgen startet mit kühler Temperatur von -1,4°C und erreicht um die Mittagszeit etwa 9°C. Es handelt sich aber um eine angenehme Kälte da die Sonne scheint und die Luftfeuchtigkeit bei etwa 53% liegt.

Heute haben wir uns für einen Weg im Tal des Baches Piedra entschieden. Der Weg führt zunächst noch am Bach entlang und führt uns dann etwas erhöht am Talrand entlang. Dadurch bieten sich immer wieder schöne Blicke über das Tal.

Unser nächstes Ziel war das knapp 100km entfernte Sigüenza. Sehenswert ist hier bestimmt die Kathedrale, das Castillo und auch der Plaza Mayor sowie die kleinen Gassen der Altstadt. Die Kathedrale und das Castillo haben wir nicht von innen besichtigt sondern haben uns durch die Gassen treiben lassen und zum Abschluss einen Café con Lecce auf dem Plaza Mayor genossen.

In der Nacht blies ein kräftiger Wind und der Morgen empfing uns mit etwa 6°C. Der Blick auf die Wetterapp verriet uns daß wir unseren Plan, Logroño zu besuchen, erst mal auf unbestimmte Zeit verschieben sollten. So drehten wir ab Richtung Süden mit dem Ziel Teruel.

Die 190km führten uns über Straßen und Pässe auf einer Höhe von 1000 bis 1200m. Da die Wolken tief hingehalten wir teilweise nur eine Sicht von ca. 50m. Das auf 960m liegende Teruel empfing uns zwar mit Wolken aber immerhin wieder mit einer 2-stelligen Temperatur.

Erneut verriet uns der Blick auf das Thermometer am Morgen nur 4°C, also noch etwas kühler, aber die Sonne lachte. Der Spaziergang in die Stadt führte uns außen herum über unbebaute Flächen so daß auch Tara auf ihre Kosten kam.

Wie in Lleida gelangen wir auch hier über einen Aufzug bequem in die Oberstadt. Die Stadt zeigt sich mit vielen Geschäften auch sehr lebendig. Das einzigartige Ensemble der Mudéjar-Architektur gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der Mittwoch morgen empfing uns mit empfindlich kühlen 2°C die, dank des kühlen Windes, sich wie -2°C anfühlten. Wir hatten gestern bereits beschlossen, da das Wetter weiter kühl und windig bleiben und im Norden auch noch mit Regen versetzt bleiben sollte, den Weg wieder Richtung Küste anzutreten. Wir entschieden uns für Vilafamés, dem wir letztes Jahr bereits einen Besuch abgestattet hatten, damals aber nur für einen kurzen Stop (Vilafamés2024). Dieses mal wollten wir auf dem örtlichen Stellplatz einige Tage verbringen. Der Wind begleitete uns auf dem Weg nach Vilafamés, lies in Küstennähe dann aber nach und das Thermometer stieg zunächst auf 19°C. Da unser Zielort aber auf knapp 300m liegt sank die Temperatur auf immer noch angenehme 14°C.

Ein Rundgang durch den Ort bestätigte dass der „Roca Grossa“ immer noch an seinem Platz liegt. Der Sedimentstein der vor 222 Mio. Jahren entstand und in seine heutige Form seit etwa 30 Mio. Jahren hat liegt mit einer Neigung von 34° mitten im Ort. Der Stein mit einem Volumen von 832m³ und 2163to liegt seither imposant an einer Strasse und unwillkürlich denkt man „hoffentlich rutscht er jetzt nicht doch“. Beim Versuch den Stein auf die Ebene zu ziehen, weil die Bewohner befürchteten dass er sie eines Tages töten könnte wenn er in’s rutschen kommt, bewegte er sich keinen Millimeter und die Seile rissen. Das führte dazu dass die Akteure zu Boden fielen und sich ihre Hosenboden rot färbten. Seitdem nennt man die Einwohner auch „Rotärsche“.

Wir verbringen hier einige Tage, unternehmen Spaziergänge rund um den Ort und geniessen die Leckerreien der örtlichen Patisserie.

Bellcaire d’Empordá, Palamós, Vilanova i la Geltrú

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

03.11. – 14.11.25, 208km

Der SP in Bellcaire d’Empordà verfügt über eine Waschmaschine und wir entschieden uns kurzer Hand den Stop auch noch für eine kleine Wäscheaktion zu nutzen. Nachdem wir gestern einen ausgiebigen Spaziergang unternommen hatten folgte heute ein normaler Rundweg über die Felder. Hier gibt es scheinbar ausreichend Wasser welches über die Bewässerungskanäle auch den Weg zu einigen Apfelplantagen findet.

Kurz nach dem Start, auf dem Weg nach Palamós, bot sich noch ein Einkaufsmarkt an um uns mit dem nötigen zu versorgen. Die Fahrt dauerte nur etwa 45min. und so starteten wir noch zu einer Erkundungstour in das Ortszentrum. Die Strandpromenade zeigt uns deutlich dass hier im Sommer einiges los ist. Jede Menge Restaurants und Bars prägen den strandnahen Bereich.

Nach einer ruhigen Nacht erkundeten wir den Weg Richtung „Cala de la Fosca“. Der Weg führte uns am Rande der Steilküste unter Kiefern entlang und endete an einer Sandstrandbucht. Hier gönnten wir uns einen Cappuccino in der einzig noch geöffneten Bar.

Tags darauf regnete und gewitterte es am Vormittag erstmal. Am frühen Nachmittag war das schlechte Wetter vorbei und wir entschieden nochmals in Richtung der Bucht von gestern zu laufen, diesmal auf dem direkten Weg. Heute lag das Meer nicht ruhig da sondern, aufgewühlt durch den Regen und das Gewitter. Vorbei an den unscheinbaren Resten des „Castell de Sant Esteve de Mar“ spazierten wir noch ein Stück der Küste entlang.

Das nächste Ziel war der Campingplatz Vilanova Park bei Vilanova i la Geltrú. Hier wollten wir Tina und Mike einen Besuch abstatten die sich für einige Zeit auf dem CP einquartierten. Für eine Woche sollte dieser Platz auch unser Zuhause sein.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Neben Spaziergängen in der Umgebung, in den Ort und am Strand verbrachten wir eine entspannte Zeit und genossen die Bar und das Restaurant am Platz. Alles in allem eine entspannte Woche mit fast immer gutem Wetter.

Wir erreichen Spanien

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

27.10. – 02.11.2025, 286km

Als nächsten Platz fuhren wir in das etwa 90km entfernte Saintes-Maries-de-la-Mer. Der Stellplatz ist groß und gut gefüllt. Tara genießt das Laufen am Sandstrand der im Sommer sicher viele Menschen anzieht. Jetzt sind, wie überall an diesen Orten, viele CP‘s und Lokale geschlossen.

Nach zwei Nächten starteten wir und fuhren der Küste entlang bis kurz vor Cerbère. Wind und auch etwas leichter Regen begleitete uns. Der Stellplatz oberhalb der Steilküste bietet einen fantastischen Ausblick. Am nächsten Tag erfreut uns strahlend blauer Himmel aber immer noch bläst ein kräftiger Wind.

Das nächste Ziel heisst Cadaqués und liegt nur knapp 40km entfernt. Der Weg führt uns zum großen Teil an der Küste entlang mit immer wieder schönen Blicken auf Meer und Küste. In Cadaquès steuern wir den Campinplatz an aber leider wurden wir abgewiesen. Aktuell war kein Platz für uns frei. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns dagegen einen möglichen Parkplatz anzufahren sondern den Stellplatz in Roses.

Das Wetter verwöhnte uns mit 24° und herrlichstem Strandwetter. Ein Spaziergang in die Altstadt von Roses führte uns am Strand entlang an dem viele das Wetter am Strand, auch zum Baden, nutzten.

Tags darauf lachte die Sonne nicht so üppig vom Himmel und auch starker Wind begleitete uns den ganzen Tag. Mittags verabredeten wir uns mit Andrea und Thomas zum Essen. Die beiden Münchner PhoeniX-Fahrer lernten wir in Mèze kennen und haben uns dann zufällig in Saintes-Maries-de-la-Mer wieder getroffen. Jetzt erneut in Roses und so haben wir beschlossen gemeinsam zum Mittagessen zu gehen. Bekanntermaßen ist der Platz in Roses nicht der leiseste und Halloween hat jetzt nicht dazu beigetragen dass die Autos mit weniger Lärm durch die Straßen heizten.

Am Samstag, den 01.11., sind wir weiter zu einem kleinen Stellplatz bei Bellcaire d’Empordà gefahren. Wir haben dort einen für uns passenden Platz ergattert und genießen erst mal wieder die Ruhe am Stellplatz. Wir wollen hier etwa 3 Nächte bleiben und die Gegend zu ausgiebigen Spaziergängen nutzen.

Der Sonntag empfängt und mit wolkigem Himmel aber kaum Wind und angenehmen Temperaturen. Wir starten zur Ermita de Santa Caterina und von dort wollten wir evtl. noch zum Castell del Montgri gehen aber die „Ameisenschlange“ auf dem Weg zum Castell hielt uns dann doch davon ab und wir gingen wieder zurück. Die Ermita wurde von drei Mönchen 1392 aus dem Kloster Monserrat gegründet. Seit 1405 ist die kleine Kirche ein Ziel für Pilgerungen, Festivals und Gottesdienste.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Es geht los Richtung Spnien/Portugal

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

21.10. – 26.10.25, 1.061km

Wir starten bei durchwachsenem Wetter zunächst Richtung Freiburg. Nach einigen Überlegungen haben wir uns doch kurzfristig entschieden bis nach Hartheim auf den Bohrerhof zu fahren. Der Platz kostet mittlerweile 20€ aber hat den Vorteil eines guten Restaurants, was uns entgegen kommt. Die schöne Herbstdeko im Hof gefiel uns sehr gut.

In der Nacht regnete es fast durchgehend aber pünktlich zu unserem morgendlichen Spaziergang hörte es auf. Nach einem Kaffee und einem Croissant aus dem Hofladen starteten wir Richtung Louhans. Das Wetter präsentierte sich sehr wechselhaft und eine Fahren über die Landstraße schenkten wir uns deshalb völlig. Bei angenehmen 20° bummelten wir noch durch die Innenstadt von Louhans und waren rechtzeitig wieder am WoMo bevor es wieder zu regnen begann.

Auf dem Weg zu unserem geliebten Weingut „Lauribert“ begleitete uns starker Wind der sich erst kurz vor Ankunft legte. Für uns auffallend war daß die Herbstfärbung hier noch nicht so weit fortgeschritten ist. Wie immer verbrachten wir auf dem Weingut zwei ruhige Nächte und auch die Sonne lachte bei angenehmen ca. 18°.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Am Samstag fuhren wir auf den Stellplatz bei Mèze. In der App sahen wir schon daß der Platz ziemlich voll ist da er nah an der Autobahn liegt und somit von vielen angesteuert wird. Bei der Abfahrt von der Autobahn zeigte uns die App noch 3 freie Plätze an. Wir kamen auch noch auf den Platz aber 15min. später hieß es „0 freie Plätze“. Allerdings hatte ich schon zwei alternative Plätze im Auge wenn wir nicht mehr drauf gekommen wären.

Der See an dem Platz ist mittlerweile völlig ausgetrocknet. Vor zwei Jahren hatte er noch etwas Wasser aber jetzt gar nichts mehr.

© 2026 Einen Traum leben

Theme von Anders NorénHoch ↑