Bereits Anfang November haben wir entschieden die Weihnachtsferien auf dem SP Eco Area El Saler an uns vorbeiziehen zu lassen. Verabredet hatten wir uns mit Heike und Frank mit dem Ziel eine entspannte Zeit dort zu verbringen. Das Wetter war durchwachsen mit sonnigen, bewölkten und regnerischen Tagen. Allerdings regnete es nur an einem Tag zu fast 100%, die anderen regnerischen Tage hatten immer genügend trockene Phasen für einen Spaziergang oder auch um vor dem WoMo noch etwas zu sitzen. Die Tagestemperaturen lagen etwa zwischen 12° und 19°.
Die Weihnachtsmännerleckeres Weihnachtsessenlecker essenbei PepeTara war mit ihrem Gemüsesnack im WoMo absolut zufrieden
Der verstärkte Regen der letzten zwei Jahre hat dazu geführt daß sich das Naturschutzgebiet L‘Albufera wieder erholen konnte. Der Wasserspiegel in diesem Gebiet ist deutlich gestiegen. Mitte Januar 2024 waren wir zum ersten Mal hier und da war in dem Gebiet ganz wenig Wasser zu sehen. Zur Jahreswende 2024/2025 war schon deutlich mehr Wasser zu sehen. So war es uns letztes Jahr noch möglich die ein oder andere Abkürzung am Rande eines „Wasserbeckens“ zu nutzen was dieses Jahr völlig unmöglich war.
hier konnten wir am Rand im Januar 25 noch vorbeigehenHier war auf dem Weg kein Weiterkommen
Seit wir zum ersten Mal auf dem Stellplatz waren sind Carlos und seine Familie freundliche und hilfsbereite Gastgeber. Wir fühlen uns hier wohl und freuen uns auf ein nettes Gespräch, Tipps und einfach mal einen Ratsch mit ihnen. Dieses Jahr haben wir schon Ersatzteile an den Platz schicken lassen denn u.a. hat Tara‘s Tracker gestreikt, alles kein Problem.
Das Wasser das hier am Strand stehtist nicht vom Regen sondern kommt vom Meer27.12., baden für die Harten!
Das ist doch mal ein Wohnmobil, oder?
Am 30.12.25 organisierte das Eco Area El Saler – Team, anlässlich des 2-jährigen Stellplatzbestehens eine Tortilla mit Würstchen. Diese wurde auf dem SP zubereitet und dann an alle die ein Stück wollten verteilt. Die Tortilla und die Würstchen schmeckten lecker und wir konnten sie in der Sonne genießen.
Die Tage und Abende haben wir oft in netter Runde verbracht, mal am Platz mal irgendwo…
neben Getränken und Knabbersachen haben wir einige „Mensch, ärgere Dich nicht“ Matches ausgefochtenFrank’s Geburtstag im Restaurant Mateu (El Palmar) gefeiertdas letzte Match am 05.01.26
Von Peñiscola aus steuerten wir das nur etwa 21km entfernte Alcalà de Xivert an. Hauptgrund hierfür waren die nicht optimalen Wetteraussichten die einiges an Regen prophezeiten. In Summe blieben wir, auf dem Campingplatz mit zum Teil sehr großen Parzellen, 9 Nächte. Der Ort gehört sicher nicht zu den sehenswerten Städten aber der Platz war für uns in dieser Zeit optimal. Um den Platz herum hatten wir gute Spaziermöglichkeiten und die Regenpausen konnten wir so sehr gut nutzen. Glücklicherweise war nur ein Tag komplett verregnet und an den anderen Tagen war lediglich der Himmel oft bewölkt oder es regnete Nachts oder tagsüber mal 2-3h.
Blick auf das Castell d’Alcalá de XivertDer Baum der aus der Wand wächst2 Streichhölzer für unsere Adventskerzegroße Parzellen auf dem Platz
Da sich das Wetter zwar etwas besserte aber vom Regen noch viele Pfützen standen haben wir unser Vorhaben, irgendwo am Meer oder einem kleinen Stellplatz anzufahren, verworfen und uns für den Stellplatz „Valencia Camper Park“, nordwestlich von Valencia, entschieden. Der Platz ist geprägt von Menschen die mit der Metro, die unweit des Platzes hält, València besuchen möchten. Täglich wechseln etwa 70% der Fahrzeuge, es herrscht also ein stetiges Treiben. In die Stadt sind wir nicht rein gefahren, das wollen wir uns für die Zeit in El Saler aufheben. Um den Platz fanden wir einige Gassimöglichkeiten und ein Bierchen in der Bar des Stellplatzes ging auch das ein oder andere Mal. Die Temperaturen lagen zwischen 5° am Morgen und 18° wenn die Sonne schien.
Tara war uns beleidigt daß sie nur eine Katze den Baum raufjagen durfte aber die anderen nicht 😉
Der Ort Bétera zeigte sich lebendig aber nicht besonders schön. Das Castell im Ort konnten wir nicht betreten und der Blick von außen darauf reichte uns auch völlig. Es ist kein großes und/oder schönes Castell.
Coves de Vinromà steuerten wir primär wegen der, aus unserer Sicht, besseren Ver- und Entsorgungsmöglichkeit an und in der Hoffnung dass der Wasserdruck dort höher ist. In Vilafamès war zwar beides vorhanden und in gutem Zustand aber die Anfahrt zur Station, durch den nicht gut verdichteten Kies in Verbindung mit der Hanglage, nicht so optimal. Glücklicherweise stellte sich heraus daß der Wasserdruck in Coves de Vinromà deutlich besser war.
Wir spazierten zunächst in die nahegelegene Schlucht und zur Höhle in der ein 10-jähriges Mädchen der Sage nach eine Erscheinung der Mutter Gottes hatte. Das wurde allerdings nie offiziell bestätigt und die Familie musste auch den Ort verlassen.
Danach gingen wir in den Ort ein Bierchen trinken. Dabei kamen wir an der Fahrradskulptur vorbei die in dieser Gegend noch in 6 weiteren Orten zu finden ist. Sie ist 6m lang, 3,5m hoch bei einem Gewicht von 3to.
Nach einer ruhigen und entspannten Nacht steuerten wir den Stellplatz „Spätzle Fritz“ an. Ein Platz zu dem es fast nur 2 Meinungsbilder gibt. Entweder „super Platz, ein Muss“ oder „einmal und nie wieder“. Wir wollten uns ein eigenes Bild machen und steuerten aus Interesse deshalb diesen Platz an.
Der, wegen seiner Unfreundlichkeit, oft gescholtene Platzwart war bei uns freundlich und hilfsbereit. Gegen Abend füllte sich der Platz zunehmend aber es waren noch Plätze frei. Die Kennzeichen sagten klar „das ist ein Platz für Deutsche“ und so waren etwa 97% aus Deutschland und die restlichen 3% teilten sich Österreich, Holland, Belgien und Frankreich.
Der Platz wenn morgens fast alle weg sind
Das Essen war aus unserer Sicht „in Ordnung“. Wer eine 3-Sterne-Küche erwartet ist hier fehl am Platz. Preislich rangiert das Lokal nicht am unteren Ende der Skala. Das Tagesmenue liegt derzeit bei 18€ und die anderen Gerichte zwischen 15-20€. Das 0,3l Bier kostet 2,90€ und das Glas Rosé Wein 3,50€. Der Platz selber liegt bei 12€ und wenn man Strom möchte kommen nochmal 4€ dazu. Also rein von den Kosten her liegt der Platz im Bereich aller betreibergeführten Stellplätze dieser Gegend. Auf dem geschotterten Platz steht man gut und um den Platz herum gibt es jede Menge Mandarinen- und Orangenhaine die das Laufen mit Hund gut ermöglichen, allerdings ist es dadurch auch etwas eintönig. Auf der, am Stellplatz vorbeiführenden, Straße ist mittelmäßiger Verkehr allerdings rauschen die Fahrzeuge mit voller Geschwindigkeit am Platz vorbei. Am störendsten war das, aus unserer Sicht, vor allem in der Früh ab ca. 6:00 Uhr. Tagsüber hat es uns nicht gestört und in der Nacht war es angenehm ruhig.
Persönliches Fazit: „kann man anhalten, aber man muss nicht“. Es stellt sich bei dem Platz ja immer die Frage: muss ich nach Spanien fahren um deutsche Küche zu essen? Natürlich nicht, aber wir essen zwischendrin auch mal eine Pizza oder ein Nudelgericht und dann darf es halt auch mal was deutsches sein. Wir können uns grundsätzlich vorstellen hier wieder eine Nacht zu verbringen denn man trifft hier auch nette Reisende mit denen man in‘s Gespräch kommen kann oder auch Deutsche die in der Gegend seit vielen Jahren leben. Aber ein „Muss“ ist der Platz wiederum auch nicht.
Durch die Haineund Blick auf’s MeerDer SP füllt sich
Tara konnte der Einladung eines Löfflers durch den Mandarinenhain nicht widerstehen. Der Ausflug dauerte etwa 8 Minuten und glücklicherweise hat sie ihn, trotz gemessener Spitzengeschwindigkeit von 26km/h, nicht erwischt.
Weiter geht es auf den Platz „Els Daus“ in Peñiscola. Hier standen wir schon öfter und wollten das Feiertagswochenende der Spanier an uns vorbeiziehen lassen. Da der Platz keinen Strom bietet und nur Toiletten hat, finden wir bislang immer problemlos einen Platz. Der Platz liegt auch angenehm ruhig, nur in die Stadt ist es halt etwas weiter.
Tara liebt das fetzen am Meer was über das Wochenende vor allem morgens gut möglich war. Da es warm ist und die Sonne scheint ist der Strand tagsüber gut frequentiert. Wir nutzen das Wochenende auch für die große Wäsche für die sich ein Waschsalon hervorragend eignet.
Der Morgen startet mit kühler Temperatur von -1,4°C und erreicht um die Mittagszeit etwa 9°C. Es handelt sich aber um eine angenehme Kälte da die Sonne scheint und die Luftfeuchtigkeit bei etwa 53% liegt.
Heute haben wir uns für einen Weg im Tal des Baches Piedra entschieden. Der Weg führt zunächst noch am Bach entlang und führt uns dann etwas erhöht am Talrand entlang. Dadurch bieten sich immer wieder schöne Blicke über das Tal.
Dattelpflaumenbaum
Unser nächstes Ziel war das knapp 100km entfernte Sigüenza. Sehenswert ist hier bestimmt die Kathedrale, das Castillo und auch der Plaza Mayor sowie die kleinen Gassen der Altstadt. Die Kathedrale und das Castillo haben wir nicht von innen besichtigt sondern haben uns durch die Gassen treiben lassen und zum Abschluss einen Café con Lecce auf dem Plaza Mayor genossen.
Blick vom SP auf die Stadt
Plaza Mayor
Blick in einen Innenhof
Castillo
Castillo
Puerta del Hierro
Skulpturengruppe zur Erinnerung an das „Feuer von San Vicente“ und die Reconquista
Plaza Mayor
In der Nacht blies ein kräftiger Wind und der Morgen empfing uns mit etwa 6°C. Der Blick auf die Wetterapp verriet uns daß wir unseren Plan, Logroño zu besuchen, erst mal auf unbestimmte Zeit verschieben sollten. So drehten wir ab Richtung Süden mit dem Ziel Teruel.
Die 190km führten uns über Straßen und Pässe auf einer Höhe von 1000 bis 1200m. Da die Wolken tief hingehalten wir teilweise nur eine Sicht von ca. 50m. Das auf 960m liegende Teruel empfing uns zwar mit Wolken aber immerhin wieder mit einer 2-stelligen Temperatur.
Molina de Aragónnoch wolkenverhangenaber wenigstens 2-stellige Temperatur
Erneut verriet uns der Blick auf das Thermometer am Morgen nur 4°C, also noch etwas kühler, aber die Sonne lachte. Der Spaziergang in die Stadt führte uns außen herum über unbebaute Flächen so daß auch Tara auf ihre Kosten kam.
Wie in Lleida gelangen wir auch hier über einen Aufzug bequem in die Oberstadt. Die Stadt zeigt sich mit vielen Geschäften auch sehr lebendig. Das einzigartige Ensemble der Mudéjar-Architektur gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Catedral de Santa Maria de Mediavilla de Teruel
Catedral de Santa Maria de Mediavilla de Teruel
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Plaza Carlos Castel
Turm El Salvador
am Plaza de San Juan
Der Mittwoch morgen empfing uns mit empfindlich kühlen 2°C die, dank des kühlen Windes, sich wie -2°C anfühlten. Wir hatten gestern bereits beschlossen, da das Wetter weiter kühl und windig bleiben und im Norden auch noch mit Regen versetzt bleiben sollte, den Weg wieder Richtung Küste anzutreten. Wir entschieden uns für Vilafamés, dem wir letztes Jahr bereits einen Besuch abgestattet hatten, damals aber nur für einen kurzen Stop (Vilafamés2024). Dieses mal wollten wir auf dem örtlichen Stellplatz einige Tage verbringen. Der Wind begleitete uns auf dem Weg nach Vilafamés, lies in Küstennähe dann aber nach und das Thermometer stieg zunächst auf 19°C. Da unser Zielort aber auf knapp 300m liegt sank die Temperatur auf immer noch angenehme 14°C.
Ein Rundgang durch den Ort bestätigte dass der „Roca Grossa“ immer noch an seinem Platz liegt. Der Sedimentstein der vor 222 Mio. Jahren entstand und in seine heutige Form seit etwa 30 Mio. Jahren hat liegt mit einer Neigung von 34° mitten im Ort. Der Stein mit einem Volumen von 832m³ und 2163to liegt seither imposant an einer Strasse und unwillkürlich denkt man „hoffentlich rutscht er jetzt nicht doch“. Beim Versuch den Stein auf die Ebene zu ziehen, weil die Bewohner befürchteten dass er sie eines Tages töten könnte wenn er in’s rutschen kommt, bewegte er sich keinen Millimeter und die Seile rissen. Das führte dazu dass die Akteure zu Boden fielen und sich ihre Hosenboden rot färbten. Seitdem nennt man die Einwohner auch „Rotärsche“.
Rocca Grossa
Wir verbringen hier einige Tage, unternehmen Spaziergänge rund um den Ort und geniessen die Leckerreien der örtlichen Patisserie.
Der SP in Bellcaire d’Empordà verfügt über eine Waschmaschine und wir entschieden uns kurzer Hand den Stop auch noch für eine kleine Wäscheaktion zu nutzen. Nachdem wir gestern einen ausgiebigen Spaziergang unternommen hatten folgte heute ein normaler Rundweg über die Felder. Hier gibt es scheinbar ausreichend Wasser welches über die Bewässerungskanäle auch den Weg zu einigen Apfelplantagen findet.
Kurz nach dem Start, auf dem Weg nach Palamós, bot sich noch ein Einkaufsmarkt an um uns mit dem nötigen zu versorgen. Die Fahrt dauerte nur etwa 45min. und so starteten wir noch zu einer Erkundungstour in das Ortszentrum. Die Strandpromenade zeigt uns deutlich dass hier im Sommer einiges los ist. Jede Menge Restaurants und Bars prägen den strandnahen Bereich.
Nach einer ruhigen Nacht erkundeten wir den Weg Richtung „Cala de la Fosca“. Der Weg führte uns am Rande der Steilküste unter Kiefern entlang und endete an einer Sandstrandbucht. Hier gönnten wir uns einen Cappuccino in der einzig noch geöffneten Bar.
Tags darauf regnete und gewitterte es am Vormittag erstmal. Am frühen Nachmittag war das schlechte Wetter vorbei und wir entschieden nochmals in Richtung der Bucht von gestern zu laufen, diesmal auf dem direkten Weg. Heute lag das Meer nicht ruhig da sondern, aufgewühlt durch den Regen und das Gewitter. Vorbei an den unscheinbaren Resten des „Castell de Sant Esteve de Mar“ spazierten wir noch ein Stück der Küste entlang.
Das nächste Ziel war der Campingplatz Vilanova Park bei Vilanova i la Geltrú. Hier wollten wir Tina und Mike einen Besuch abstatten die sich für einige Zeit auf dem CP einquartierten. Für eine Woche sollte dieser Platz auch unser Zuhause sein.
Neben Spaziergängen in der Umgebung, in den Ort und am Strand verbrachten wir eine entspannte Zeit und genossen die Bar und das Restaurant am Platz. Alles in allem eine entspannte Woche mit fast immer gutem Wetter.
Projekt Vorzelt beginntdie elegante Haltung begeistertdie Bedienungsanleitung, die aus Bildern besteht, kann helfenNur gut wenn es einen Nachbarn gibtder Hand anlegen kann 😉ein letzter gemütlicher Abend mit FreundenDer morgen ist trüb, Saharastaub liegt in der Luft
Als nächsten Platz fuhren wir in das etwa 90km entfernte Saintes-Maries-de-la-Mer. Der Stellplatz ist groß und gut gefüllt. Tara genießt das Laufen am Sandstrand der im Sommer sicher viele Menschen anzieht. Jetzt sind, wie überall an diesen Orten, viele CP‘s und Lokale geschlossen.
Tara hatte ihren Spaßalte Bunkeranlage
Nach zwei Nächten starteten wir und fuhren der Küste entlang bis kurz vor Cerbère. Wind und auch etwas leichter Regen begleitete uns. Der Stellplatz oberhalb der Steilküste bietet einen fantastischen Ausblick. Am nächsten Tag erfreut uns strahlend blauer Himmel aber immer noch bläst ein kräftiger Wind.
Das nächste Ziel heisst Cadaqués und liegt nur knapp 40km entfernt. Der Weg führt uns zum großen Teil an der Küste entlang mit immer wieder schönen Blicken auf Meer und Küste. In Cadaquès steuern wir den Campinplatz an aber leider wurden wir abgewiesen. Aktuell war kein Platz für uns frei. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns dagegen einen möglichen Parkplatz anzufahren sondern den Stellplatz in Roses.
Das Wetter verwöhnte uns mit 24° und herrlichstem Strandwetter. Ein Spaziergang in die Altstadt von Roses führte uns am Strand entlang an dem viele das Wetter am Strand, auch zum Baden, nutzten.
Tags darauf lachte die Sonne nicht so üppig vom Himmel und auch starker Wind begleitete uns den ganzen Tag. Mittags verabredeten wir uns mit Andrea und Thomas zum Essen. Die beiden Münchner PhoeniX-Fahrer lernten wir in Mèze kennen und haben uns dann zufällig in Saintes-Maries-de-la-Mer wieder getroffen. Jetzt erneut in Roses und so haben wir beschlossen gemeinsam zum Mittagessen zu gehen. Bekanntermaßen ist der Platz in Roses nicht der leiseste und Halloween hat jetzt nicht dazu beigetragen dass die Autos mit weniger Lärm durch die Straßen heizten.
Castell Palau dels Comtes d’Empúries in Bellcaire d’Empordà
Am Samstag, den 01.11., sind wir weiter zu einem kleinen Stellplatz bei Bellcaire d’Empordà gefahren. Wir haben dort einen für uns passenden Platz ergattert und genießen erst mal wieder die Ruhe am Stellplatz. Wir wollen hier etwa 3 Nächte bleiben und die Gegend zu ausgiebigen Spaziergängen nutzen.
Castell Palau dels Comtes d’Empúries
Der Sonntag empfängt und mit wolkigem Himmel aber kaum Wind und angenehmen Temperaturen. Wir starten zur Ermita de Santa Caterina und von dort wollten wir evtl. noch zum Castell del Montgri gehen aber die „Ameisenschlange“ auf dem Weg zum Castell hielt uns dann doch davon ab und wir gingen wieder zurück. Die Ermita wurde von drei Mönchen 1392 aus dem Kloster Monserrat gegründet. Seit 1405 ist die kleine Kirche ein Ziel für Pilgerungen, Festivals und Gottesdienste.
Wir starten bei durchwachsenem Wetter zunächst Richtung Freiburg. Nach einigen Überlegungen haben wir uns doch kurzfristig entschieden bis nach Hartheim auf den Bohrerhof zu fahren. Der Platz kostet mittlerweile 20€ aber hat den Vorteil eines guten Restaurants, was uns entgegen kommt. Die schöne Herbstdeko im Hof gefiel uns sehr gut.
In der Nacht regnete es fast durchgehend aber pünktlich zu unserem morgendlichen Spaziergang hörte es auf. Nach einem Kaffee und einem Croissant aus dem Hofladen starteten wir Richtung Louhans. Das Wetter präsentierte sich sehr wechselhaft und eine Fahren über die Landstraße schenkten wir uns deshalb völlig. Bei angenehmen 20° bummelten wir noch durch die Innenstadt von Louhans und waren rechtzeitig wieder am WoMo bevor es wieder zu regnen begann.
Auf dem Weg zu unserem geliebten Weingut „Lauribert“ begleitete uns starker Wind der sich erst kurz vor Ankunft legte. Für uns auffallend war daß die Herbstfärbung hier noch nicht so weit fortgeschritten ist. Wie immer verbrachten wir auf dem Weingut zwei ruhige Nächte und auch die Sonne lachte bei angenehmen ca. 18°.
Am Samstag fuhren wir auf den Stellplatz bei Mèze. In der App sahen wir schon daß der Platz ziemlich voll ist da er nah an der Autobahn liegt und somit von vielen angesteuert wird. Bei der Abfahrt von der Autobahn zeigte uns die App noch 3 freie Plätze an. Wir kamen auch noch auf den Platz aber 15min. später hieß es „0 freie Plätze“. Allerdings hatte ich schon zwei alternative Plätze im Auge wenn wir nicht mehr drauf gekommen wären.
mittlerweile völlig ausgetrocknetMarkttag
Der See an dem Platz ist mittlerweile völlig ausgetrocknet. Vor zwei Jahren hatte er noch etwas Wasser aber jetzt gar nichts mehr.