06.01.26 – 13.01.26, 351km
Es ist hl. Drei Könige und die Wege von Frank, Heike und uns trennen sich wieder. Wir haben uns als nächstes Ziel Xaló rausgesucht. Zunächst über die Bundesstraße bis kurz nach Ondara führt uns der Weg dann in die Berge nach Xaló. Direkt auffällig war schon bei der Anfahrt die Häufung an Rennradfahrern.



Der Stellplatz hatte einen passenden Platz für uns frei und wir entschieden drei Nächte zu bleiben. Der Ort entpuppte sich als stark frequentierter Rennradspot der auch einiges an Kneipen, Restaurants und auch zwei Bodegas zu bieten hatte. Praktisch waren die Waschmaschinen am Platz und der Supermarkt direkt daneben. Im unweit gelegenen Honigladen erstanden wir ein Glas Zitronenblütenhonig.



Am nächsten Tag starteten wir zu einer kleinen Runde die uns in das Örtchen Llieber führen sollte. Die Route hatten wir in der App gefunden und machten uns auf den Weg. Kurz vor dem Ort war eine Überquerung des Gorgos-Baches angesagt. Am Bach angelangt sahen wir diesseits des Baches Kletterer in der Wand und jenseits des Baches die Campingfahrzeuge dazu. Also musste es doch einen Übergang geben! Ja, den gab es aber nicht trockenen Fußes! Es hieß also Schuhe und Strümpfe ausziehen, Hosen hochkrempeln und alles was nicht nass werden sollte gut zu verstauen! Bilder hab ich hiervon keine denn ich war viel zu sehr damit beschäftigt nicht im Bach zu landen. Tara fand es, im Gegensatz zum Personal, absolut super!



Nach der geglückten Überquerung statteten wir dem Örtchen Llieber noch einen Besuch ab. Es war unspektakulär aber ziemlich rausgeputzt. Da wir aber feuchte Hosenbeine hatten und Tara von der Durchquerung auch noch nass war sahen wir von einem Kaffee-Stop ab und machten uns auf den Rückweg. Dort hieß es erst mal Waschmaschine und Trockner füllen und am Abend gönnten wir uns einen Restaurantbesuch.



Am nächsten Tag starteten wir erneut zu einer kleinen Runde, allerdings war der Weg in der App teilweise nicht zu finden was uns zu einer Routenänderung veranlasste. Aber immerhin bekamen wir diesmal keine nassen Füße.
Weiter ging es am Freitag nach Guadalest. Nach einiger Recherche aber nicht über den kürzesten Weg sondern wieder ein Stück auf die Autobahn und dann den vermutlich sinnvolleren Anfahrtsweg zu dem Örtchen. Der kürzere Weg ist wohl eine sehr beliebte Rennradstrecke und teilweise an Sonntagen auch den Radlern weitestgehend vorbehalten. Auch in Guadalest sahen wir u.a. ein Schweizer Profiteam das sich im Trainingslager befand und die Berge rauf und runter fuhr.



Wir übernachteten auf dem Parkplatz in Guadalest und gingen natürlich auch in den Ort. Es ist ein klassisches Touristenörtchen mit Kneipen, Kaffees und Souvenirläden. Das Kastell liegt optisch schon toll auf der Bergspitze aber da wir mit Hund unterwegs sind konnten wir die Aussicht von oben nicht genießen. War uns aber auch nicht wichtig da wir auch so tolle Ausblicke hatten.



Von Guadalest das auf ca. 540m liegt fuhren wir am Samstag nur etwa 10km Richtung Benidorm auf einen Stellplatz bei Polop. Der Platz liegt auf 250m niedriger und das macht im Moment temperaturmäßig schon was aus. Der Platz ist ziemlich neu und auch noch nicht ganz fertig aber er gefällt uns gut. Hat eine Wasserpfütze, genannt Schwimmbad, Sanitäranlagen und eine Kneipe am Platz. Hier kann man Kleinigkeiten Essen, Trinken und das Ganze im warmen und, wenn man möchte, mit Hund.



Tag darauf machten wir uns auf dem Weg nach Polop. Ein unspektakuläres Örtchen mit einem Kastell maurischen Ursprungs. Wie immer ist auch hier das Betreten mit Hund verboten und so genehmigten wir uns in der Kneipe kurz unterhalb des Kastell ein Erfrischungsgetränk und ein Bocadillo. Der Ausblick ist auch hier sehr schön.




Am Dienstag geht es erst mal wieder – ungeplant – nach El Saler zurück. Hier haben wir uns bis Ende nächster Woche einquartiert und entsprechend wird es für etwa 2-3 Wochen keinen neuen Bericht geben.

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