22.11. – 30.11.25, 461km
Der Morgen startet mit kühler Temperatur von -1,4°C und erreicht um die Mittagszeit etwa 9°C. Es handelt sich aber um eine angenehme Kälte da die Sonne scheint und die Luftfeuchtigkeit bei etwa 53% liegt.



Heute haben wir uns für einen Weg im Tal des Baches Piedra entschieden. Der Weg führt zunächst noch am Bach entlang und führt uns dann etwas erhöht am Talrand entlang. Dadurch bieten sich immer wieder schöne Blicke über das Tal.



Unser nächstes Ziel war das knapp 100km entfernte Sigüenza. Sehenswert ist hier bestimmt die Kathedrale, das Castillo und auch der Plaza Mayor sowie die kleinen Gassen der Altstadt. Die Kathedrale und das Castillo haben wir nicht von innen besichtigt sondern haben uns durch die Gassen treiben lassen und zum Abschluss einen Café con Lecce auf dem Plaza Mayor genossen.
In der Nacht blies ein kräftiger Wind und der Morgen empfing uns mit etwa 6°C. Der Blick auf die Wetterapp verriet uns daß wir unseren Plan, Logroño zu besuchen, erst mal auf unbestimmte Zeit verschieben sollten. So drehten wir ab Richtung Süden mit dem Ziel Teruel.
Die 190km führten uns über Straßen und Pässe auf einer Höhe von 1000 bis 1200m. Da die Wolken tief hingehalten wir teilweise nur eine Sicht von ca. 50m. Das auf 960m liegende Teruel empfing uns zwar mit Wolken aber immerhin wieder mit einer 2-stelligen Temperatur.



Erneut verriet uns der Blick auf das Thermometer am Morgen nur 4°C, also noch etwas kühler, aber die Sonne lachte. Der Spaziergang in die Stadt führte uns außen herum über unbebaute Flächen so daß auch Tara auf ihre Kosten kam.



Wie in Lleida gelangen wir auch hier über einen Aufzug bequem in die Oberstadt. Die Stadt zeigt sich mit vielen Geschäften auch sehr lebendig. Das einzigartige Ensemble der Mudéjar-Architektur gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Der Mittwoch morgen empfing uns mit empfindlich kühlen 2°C die, dank des kühlen Windes, sich wie -2°C anfühlten. Wir hatten gestern bereits beschlossen, da das Wetter weiter kühl und windig bleiben und im Norden auch noch mit Regen versetzt bleiben sollte, den Weg wieder Richtung Küste anzutreten. Wir entschieden uns für Vilafamés, dem wir letztes Jahr bereits einen Besuch abgestattet hatten, damals aber nur für einen kurzen Stop (Vilafamés2024). Dieses mal wollten wir auf dem örtlichen Stellplatz einige Tage verbringen. Der Wind begleitete uns auf dem Weg nach Vilafamés, lies in Küstennähe dann aber nach und das Thermometer stieg zunächst auf 19°C. Da unser Zielort aber auf knapp 300m liegt sank die Temperatur auf immer noch angenehme 14°C.



Ein Rundgang durch den Ort bestätigte dass der „Roca Grossa“ immer noch an seinem Platz liegt. Der Sedimentstein der vor 222 Mio. Jahren entstand und in seine heutige Form seit etwa 30 Mio. Jahren hat liegt mit einer Neigung von 34° mitten im Ort. Der Stein mit einem Volumen von 832m³ und 2163to liegt seither imposant an einer Strasse und unwillkürlich denkt man „hoffentlich rutscht er jetzt nicht doch“. Beim Versuch den Stein auf die Ebene zu ziehen, weil die Bewohner befürchteten dass er sie eines Tages töten könnte wenn er in’s rutschen kommt, bewegte er sich keinen Millimeter und die Seile rissen. Das führte dazu dass die Akteure zu Boden fielen und sich ihre Hosenboden rot färbten. Seitdem nennt man die Einwohner auch „Rotärsche“.



Wir verbringen hier einige Tage, unternehmen Spaziergänge rund um den Ort und geniessen die Leckerreien der örtlichen Patisserie.




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