01.12. – 08.12.25, 136km
Coves de Vinromà steuerten wir primär wegen der, aus unserer Sicht, besseren Ver- und Entsorgungsmöglichkeit an und in der Hoffnung dass der Wasserdruck dort höher ist. In Vilafamès war zwar beides vorhanden und in gutem Zustand aber die Anfahrt zur Station, durch den nicht gut verdichteten Kies in Verbindung mit der Hanglage, nicht so optimal. Glücklicherweise stellte sich heraus daß der Wasserdruck in Coves de Vinromà deutlich besser war.



Wir spazierten zunächst in die nahegelegene Schlucht und zur Höhle in der ein 10-jähriges Mädchen der Sage nach eine Erscheinung der Mutter Gottes hatte. Das wurde allerdings nie offiziell bestätigt und die Familie musste auch den Ort verlassen.



Danach gingen wir in den Ort ein Bierchen trinken. Dabei kamen wir an der Fahrradskulptur vorbei die in dieser Gegend noch in 6 weiteren Orten zu finden ist. Sie ist 6m lang, 3,5m hoch bei einem Gewicht von 3to.



Nach einer ruhigen und entspannten Nacht steuerten wir den Stellplatz „Spätzle Fritz“ an. Ein Platz zu dem es fast nur 2 Meinungsbilder gibt. Entweder „super Platz, ein Muss“ oder „einmal und nie wieder“. Wir wollten uns ein eigenes Bild machen und steuerten aus Interesse deshalb diesen Platz an.



Der, wegen seiner Unfreundlichkeit, oft gescholtene Platzwart war bei uns freundlich und hilfsbereit. Gegen Abend füllte sich der Platz zunehmend aber es waren noch Plätze frei. Die Kennzeichen sagten klar „das ist ein Platz für Deutsche“ und so waren etwa 97% aus Deutschland und die restlichen 3% teilten sich Österreich, Holland, Belgien und Frankreich.



Das Essen war aus unserer Sicht „in Ordnung“. Wer eine 3-Sterne-Küche erwartet ist hier fehl am Platz. Preislich rangiert das Lokal nicht am unteren Ende der Skala. Das Tagesmenue liegt derzeit bei 18€ und die anderen Gerichte zwischen 15-20€. Das 0,3l Bier kostet 2,90€ und das Glas Rosé Wein 3,50€. Der Platz selber liegt bei 12€ und wenn man Strom möchte kommen nochmal 4€ dazu. Also rein von den Kosten her liegt der Platz im Bereich aller betreibergeführten Stellplätze dieser Gegend. Auf dem geschotterten Platz steht man gut und um den Platz herum gibt es jede Menge Mandarinen- und Orangenhaine die das Laufen mit Hund gut ermöglichen, allerdings ist es dadurch auch etwas eintönig. Auf der, am Stellplatz vorbeiführenden, Straße ist mittelmäßiger Verkehr allerdings rauschen die Fahrzeuge mit voller Geschwindigkeit am Platz vorbei. Am störendsten war das, aus unserer Sicht, vor allem in der Früh ab ca. 6:00 Uhr. Tagsüber hat es uns nicht gestört und in der Nacht war es angenehm ruhig.
Persönliches Fazit: „kann man anhalten, aber man muss nicht“. Es stellt sich bei dem Platz ja immer die Frage: muss ich nach Spanien fahren um deutsche Küche zu essen? Natürlich nicht, aber wir essen zwischendrin auch mal eine Pizza oder ein Nudelgericht und dann darf es halt auch mal was deutsches sein. Wir können uns grundsätzlich vorstellen hier wieder eine Nacht zu verbringen denn man trifft hier auch nette Reisende mit denen man in‘s Gespräch kommen kann oder auch Deutsche die in der Gegend seit vielen Jahren leben. Aber ein „Muss“ ist der Platz wiederum auch nicht.



Tara konnte der Einladung eines Löfflers durch den Mandarinenhain nicht widerstehen. Der Ausflug dauerte etwa 8 Minuten und glücklicherweise hat sie ihn, trotz gemessener Spitzengeschwindigkeit von 26km/h, nicht erwischt.
Weiter geht es auf den Platz „Els Daus“ in Peñiscola. Hier standen wir schon öfter und wollten das Feiertagswochenende der Spanier an uns vorbeiziehen lassen. Da der Platz keinen Strom bietet und nur Toiletten hat, finden wir bislang immer problemlos einen Platz. Der Platz liegt auch angenehm ruhig, nur in die Stadt ist es halt etwas weiter.



Tara liebt das fetzen am Meer was über das Wochenende vor allem morgens gut möglich war. Da es warm ist und die Sonne scheint ist der Strand tagsüber gut frequentiert. Wir nutzen das Wochenende auch für die große Wäsche für die sich ein Waschsalon hervorragend eignet.



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