Am Sonntag ging es vom sehr ruhigen SP „Area sol Calnegre“ nach Mazarrón. Die Strecke von nur 17km war schnell bewältigt und auf dem Platz „El Moreral“ wollten wir noch einige Nächte verbringen. Unser erster Weg führte uns in die Stadt und auch der zweite Blick bestätigte daß Mazarrón kein Highlight ist das es zu sehen gilt. Der Name Mazarrón findet seinen Ursprung in dem Reichtum der Bodenschätze in den Bergen der Umgebung, wo man vor allem Blei, Zink, Silber, Eisen, Alaun und Ocker fand. Am Plaza del Salitre erinnert eine Gedenktafel, mit einer sehr hohen Anzahl an Namen, an die Opfer die direkt oder indirekt an den Folgen bzw. den Unfällen in den Minen verstorben sind.
Torre del Molinete
Der Platz selber hatte wieder eher typisches CP Flair. Hier verbrachten Menschen viele Wochen, kannten und trafen sich. Einige Alleinreisende und zum Teil körperlich sehr eingeschränkte Menschen wurden hier in der Gemeinschaft aufgefangen. Ansonsten ist der Platz kein Highlight und in dem Bereich in dem wir standen, auch durch die naheliegende Straße, tagsüber relativ laut.
Von Mazzarón aus sind wir u.a. entlang des Camino de las Moreras die knapp 6km nach Puerto de Mazarrón gelaufen. Der Weg führte uns zunächst am Bach entlang den wir auch überqueren mussten aber das Ausziehen der Schuhe war diesmal nicht erforderlich, Steine halfen uns trockenen Fußes über den Bach zu kommen. Kurz vor dem Ort Puerto de Mazarrón kamen wir an dem relativ neuen Campingplatz „Bahia de Mazarrón“ vorbei. Der Platz ist an drei Seiten von bis zu ca 8-10m hohen Gewächshäusern umschlossen. Die Größe dieser Gewächshäuser hat uns fast erschlagen. Dort längere Zeit zu verbringen können wir uns, zumindest bislang, eher nicht vorstellen.
Porto de MazarronPorto de MazarronDie Mandelblüte ist fast vorbeiDie Tomatenpflanzen werden nicht direkt in die Erde gepflanzt
Von Mazarrón aus steuerten wir den SP „Sunset Camper Area“ in El Campello, nördlich von Alicante an. Eine Woche bleiben wir hier, mal schauen wie uns das gefällt.
Nachdem wir uns entschieden hatten nicht weiter Richtung Südspanien und Portugal zu fahren sondern den Rückweg anzutreten, haben wir überlegt wo wir denn so Station machen könnten. Die erste sollte im Bereich Mazarrón liegen. Wir hatten über diese Ecke schon viel gehört und natürlich auch über die Playa de Percheles – die berühmte Schlangenbucht. Unsere Etappe führte uns ab Mar de Pulpi, wo wir uns bei einem kleinen Supermarkt mit dem nötigsten versorgt haben, teilweise unweit am Meer entlang. Wir haben so einen guten Eindruck von der Gegend und den dort vorhanden Stellplätzen, kostenfrei und/oder kostenpflichtig, gewinnen können. Ehrlicherweise erschließt es uns einfach nicht wie einem ein Parkplatz, dicht gedrängt mit WoMo’s, so gut gefallen kann dass man da teilweise wochenlang stehen möchte. Die sogenannten „Freistehplätze“ verdienen unserer Meinung nach den Titel nicht da es sich um Parkplätze mit dichtgedrängten Wohnmobilen handelt – aber gut – jeder wie er möchte. Zumindest trifft das auf die Plätze zu die wir bislang am Meer gesehen haben und Bilder habe ich davon nicht gemacht.
auf dem WegPlaya de Calnegre
Der erst vor kurzem neu eröffnete SP Area sol Calnegre war unser Ziel und wir fanden dort, im Bereich (noch) ohne Strom, gute Plätze auf denen wir entspannt die Tage verbringen konnten. Am Montag mussten wir erst mal anständig einkaufen und sind dazu nach Mazarrón gefahren. Es war ein trüber Tag und möglicherweise lag es an der Stimmung dass uns, auf den ersten Blick, der Ort nicht in Jubelstürme hat ausbrechen lassen. Aus den Nachrichten erfuhren wir dann dass unweit unseres letzten Stellplatzes bei Pechina in der Nacht das Epizentrum eines Erdbebens war. Das Beben war mit einer Stärke von 4,2 nicht extrem stark aber wir sind trotzdem froh dass wir den Platz bereits verlassen hatten.
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg in die Schlangenbucht. Wir wollten doch, wenn wir schon mal hier sind, unbedingt diesen Ort mal live sehen. Der Fußweg zur Bucht beträgt nur etwa eine halbe Stunde. Als wir dort ankamen bot sich uns ein relativ leerer Strand und auch auf dem Parkplatz standen nur wenige Autos. Wir sind am Stand entlang gegangen und haben es wirklich genossen. Es war sehr angenehm dort zu laufen oder auf den Steinen zu sitzen. Am Ende der Bucht sind wir dann noch soweit gegangen um einen Blick auf den unweit entfernten Freistehplatz, die sogenannte „Ziegenwiese“, zu erhaschen. Von weitem sah man viele Wohnmobile nebeneinander stehen und einige Tage später bestätigte uns ein Campernachbar dass dort Wohnmobil an Wohnmobil steht und sich teilweise die Frage stellt ob die Wohnmobiltür noch ganz geöffnet werden kann. Nun ja, jeder wie er möchte.
Die Bar in der Schlangenbucht hatte, wider erwarten, geöffnet und wir genossen das Wetter und die entspannte Athmosphäre bei einem Bierchen. Der Rückweg führte uns über den gleichen Weg zurück und dann auch wieder am Strand entlang. Drei Tage Später gingen wir erneut diesen Weg in die Bucht und auch diesmal kamen uns auf dem Weg fast keine Spaziergänger entgegen. Ob das an den 50Hm über den Hügel liegt oder einfach nur daran dass ganz wenige Menschen an so einem Spaziergang interessiert sind sei dahin gestellt. Wir haben es genossen und Tara hatte ebenfalls ihren Spaß.
Die Schlangenbucht ist definitiv ein sehr schönes Fleckchen Erde und ohne Wohnmobile, aus unserer Sicht, am Schönsten. Somit bleibt nur zu hoffen dass die Versuche, erneut einen Wohnmobilstellplatz dort zu installieren, auch weiterhin erfolglos bleiben.
Blick zur Ziegenwiese
In entgegengesetzter Richtung sind wir an dem Cala de Calnegre vorbei und bis zum Playa Bano de las Mujeres gegangen. Auch hier war jeweils fast nichts los und Campen ist hier natürlich auch überall verboten. Landschaftlich boten sich uns schöne Blicke und einfach eine angenehme Stimmung.
Alles in Allem verbrachten wir hier eine entspannte Woche. Am Stellplatz war es sehr ruhig und auch am Strand hatten wir viel Platz. Wie immer stellt sich die Frage ob ein Campen in Mitten der Plastikhäusern erstrebenswert ist. Wir hatten die Platikfelder im Rücken und den Blick Richtung Meer, insofern alles gut. Aber, wenn man nicht am Meer entlang spazieren gehen möchte bleiben nur Wege durch Plastikfelder und das ist dann definitiv nicht so toll.
Den Platz in Albox haben wir sicherheitshalber reserviert. Nach der positiven Rückmeldung sind wir dort hin gefahren und durften mal wieder erleben dass eine Platzzusage nicht zwingend verbindlich ist. Der Platzwart hat mich erst mal entgeistert angesehen und als ich ihm dann die Bestätigungsmail zeigte viel es ihm scheinbar wieder ein. Zugewiesen wurde uns dann ein Platz der, vorsichtig ausgedrückt, „speziell“ war. Zudem hatten wir wohl einfach nur Glück dass wir 10 Minuten vor einem anderen Camper am Platz waren der sonst den Platz bekommen hätte. Der Vorteil unseres Platzes war daß wir keine direkten Nachbarn hatten und auch sehr windgeschützt standen. Ansonsten müssen wir ehrlich sagen daß dieser Platz nicht zu unseren Favoriten zählt und wir ihn daher wohl eher nicht mehr anfahren werden. Abgesehen von dem zugewiesenen Stellplatz selber fanden wir auch die anderen Camper etwas eigenartig. Am Tag nach unserer Ankunft waren direkt vor unserem Fahrzeug zwei Hundehaufen die auch am Tag unserer Abreise noch dort lagen.
Die Spaziermöglichkeiten vom Platz aus waren gut und der Weg in den Ort führte uns durch den Rambla. Für Tara war das ein toller Spazierweg und sie war auch richtig kaputt. Auf dem Weg legte sie sich dann zwischendurch im Schatten an die Ramblawand, weil sie dringend eine Pause benötigte. Der Ort selber ist nix besonderes aber für einen Kaffee gab es schon eine nette Möglichkeit.
ich brauch ne Pausedas war heute wirklich anstrengend
Am Dienstag sind wir dann weiter nach Pechina gefahren. Den Stellplatz gibt es noch nicht so lange und er liegt auch außerhalb aber etwas erhöht mit einer guten Sicht. Vom Platz aus sind wir dann in den Ort gegangen der allerdings nicht wirklich sehenswert ist.
Am Tag darauf sind wir dann, erneut durch einen Rambler, weiter in die Sierra Alhamilla gegangen. In der Sierra wurden auch Szenen diverser Filmproduktionen gedreht. Reste der Kulissen stehen noch und im Gegensatz zum unweit gelegenen Tabernas gibt es hier keine Touristen die sich dafür interessieren. Das Gelände wird aber sehr gerne als Freistehplatz von Wohnmobillisten genutzt.
Das Wetter war herrlich und mit 23° zeigte der Frühling welche Kraft er hier schon entwickeln kann. Am Freitag und vor allem am Samstag hat uns der Wind wieder voll im Griff. Mit Windstärken von 50-80km/h wehte es kräftig aber im Gegensatz zur nördlich anschließenden Region Valencia wurde für unsere Gegend keine Sturmwarnung herausgegeben. Die Sonne scheinte fast den ganzen Tag und die klare Luft sorgte jetzt auch dafür daß wir das Meer von unserem Stellplatz aus deutlich erkennen und nicht nur erahnen konnten.
ein Wohnmobil auseiner anderen ZeitDank des Windes Sicht bis zum Meer
Die letzten Wochen haben wir viel überlegt wie wir weiter fahren. Die Unwetter in Andalusien und Portugal haben wir intensiv verfolgt da wir geplant hatten nach Portugal weiter zu fahren. Wir wollten u.a. Wellen in Nazaré „gucken“ und Bekannte in der Nähe von Peniche in Portugal besuchen. Unsere Bekannten haben uns dann auf Nachfrage eine Einschätzung der Situation vor Ort gegeben was uns veranlasst von unserem Vorhaben endgültig Abstand zu nehmen. Die Aussagen die wir bekamen haben uns veranlasst unsere Route hier abzubrechen und wieder Richtung Nord-Ost, also grob Richtung Frankreich, abzudrehen. Dieses Wochenende wird sich das Wetter, aller Voraussicht nach, zwar beruhigen aber die Schäden und Überschwemmungen der letzten Wochen sind wohl, vor allem in Portugal, ziemlich heftig. Die Aufräumarbeiten werden, nach Einschätzung unserer Bekannten, Monate dauern da die Einsatzkräfte aktuell nicht wissen wo sie als erstes anfangen sollen. Somit verschieben wir unseren Ziele in Andalusien und Portugal und werden diese ein anderes Mal ansteuern.
Von Aspe aus sind wir zunächst nach El Pinoso in die Genossenschaft gefahren. Neben Wein konnte ich auch den „Weinrolls“ nicht widerstehen. Wir kennen sie schon von unserem ersten Besuch hier und sie sind immer wieder lecker. Leider hat unser geliebter Campingplatz, auf dem wir auf unseren letzten Reisen mehrmals standen, scheinbar für immer die Tore geschlossen. Deshalb haben wir uns diesmal für einen Platz bei Abarán, den „Áureo Natura”, entschieden. Der Platz liegt abseits aber dafür herrlich ruhig. Auf dem Weg von Pinoso nach Abarán merkte man, vor allem an den zunehmend blühenden Mandelbäumen, dass das Klima hier etwas milder ist.
Zu Fuß in den Ort ist man schon ne Dreiviertelstunde unterwegs und der Weg führt leider auch an der Straße entlang. Sehenswert ist der Ort nicht unbedingt. Das Highlight ist das Wasserrad und ganz nett ist auch die Eremita aber das war es dann auch.
Grillplatz am CP
Nachbildung des Wasserrades am CP
Durchmesser des Rades sind 11,92m, die Achsen sind aus Metall der Rest aus Holz gefertigt
Seit 1808 ist das Wasserrad in Betrieb
zur Bewässerung von ca. 15 Hektar
Ermita de San Cosme und San Damián de Abarán
Nach einigen, negativ beschiedenen, Anfragen von SP/CP in der Region Murcia/Cartagena entschieden wir uns auf einen SP bei Mula zu fahren. Da es am nächsten Tag regnen sollte hatte für uns ein SP mit gutem Untergrund Priorität. Der Platz war, wider erwarten, sehr gut gefüllt aber wir konnten noch einen guten Platz ergattern.
Kastell von Mula
Es war früher Nachmittag und wir durchstreiften die Gassen des Ortes die allesamt sehr eng waren. Am Hauptplatz viel uns der Glockenturm und die Statuen der Tambouristas auf.
Die Uhr und die Glocken bestimmten das gesellschaftliche und berufliche Leben. Die „Noche de los Tambores“ (Nacht der Trommeln), die zu einem Ereignis von internationalem touristischen Interesse erklärt wurde, beginnt, wenn die Glocken dieses Turms um Mitternacht des Karfreitags läuten. Dieselben Glocken, die vor Jahrhunderten dazu dienten, die Bewässerung der fruchtbaren Obst- und Gemüsegärten von Mula zu regeln. Im Jahr 1550 wurde der erste Turm errichtet, de allerdings 1651 bei einer Überschwemmung großen Schaden nahm. 1860 wurde er deshalb abgerissen und ein neuer errichtet. Über Jahrhunderte hinweg erfüllten die Glockentürme eine doppelte Funktion. Einerseits waren sie Symbole der Macht der Herrscher, andererseits wurden sie zu organisierenden Elementen des sozialen und beruflichen Lebens. Die Notwendigkeit, die genaue Uhrzeit zu kennen, stand in engem Zusammenhang mit der Verteilung der Bewässerung. Der Klang der Glocken in allen Teilen der Obst- und Gemüsegärten diente dazu, Konflikte zwischen zu vermeiden. Am Abend hörten wir den, vermutlich örtlichen, Verein der Tambourista beim Proben für die in 8 Wochen stattfindende „Noche der Tambores“.
In der Nacht begann es zu regnen und der Morgen begrüßte uns wolkenverhangen. Wir entschieden uns einen Spaziergang zum etwa 150 Meter höher gelegenen „Castillo de los Vélez de Mula“ zu unternehmen. Auf dem Rückweg legte ich noch eine kurzen Stop beim Friseur ein und kam dann, mit erneuten Regentropfen, wieder am WoMo an. Es regnete dann doch fast den ganzen Nachmittag vor sich hin, nicht besonders stark aber stetig.
Tags darauf lachte die Sonne wieder und wir starteten zu dem nur wenige Kilometer entfernten Stausee von Mula. Von dem Parkplatz aus hatten wir einen sehr schönen Blick auf die andere Seite des Castillos und in die Täler um Mula. Der Stausee führt derzeit sichtbar viel Wasser da einige Bäume mindestens 1m im Wasser standen. Der Parkplatz eignet sich sehr gut für eine Übernachtung was dazu führte daß wir nicht alleine hier waren.
Der Pegelstand ist locker 2m höher als „normal“kontrolliertes Wasserablassen aus dem Stausee
Von dem sehr angenehmen Stellplatz sind wir am morgen nach Albox, auf den Camping Albox, gefahren und werden hier das Wochenende verbringen. Kurz bevor wir nach Albox kommen hat uns der Regen noch leicht erwischt aber es war auch schnell wieder vorbei.
Wir standen erneut vom 13.01. – 23.01.25 in El Saler. Rudi ist nach Deutschland geflogen und ich hab eine Woche am Stellplatz verbracht. Über das Wochenende hab ich lieben Besuch von Tina bekommen und wir haben die Zeit entspannt genossen. Das Wetter zeigte sich erneut durchwachsen und am Dienstag wurde ich sogar von Mitarbeitern der Gemeinde gewarnt dass ich den Strand nicht betreten sollte. Das Wasser überspülte erneut den Strand und das Meer zeigte mit einem starken Wellengang erneut seine Gewalt.
Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (21./22.1.) gestaltete sich ob eines Brandes auf dem benachbarten Campingplatz unruhig. Ich wachte durch eine Unruhe am Platz gegen 2:15 Uhr auf und ging nach draußen um der Ursache auf den Grund zu gehen. Palmen und Bäume auf dem Nachbarplatz brannten lichterloh und ein Großteil der im Anschluss stehenden Wohnmobile hatte den Platz bereits verlassen. Da auch unser Fahrzeug direkt am Zaun zum Campingplatz stand entschied ich mich sicherheitshalber ebenfalls den Platz um 2:27 Uhr zu verlassen. Den Rest der Nacht verbrachte ich auf einem Parkplatz am Ortsrand. Tags darauf fuhr ich nach unserer Gassirunde wieder zurück auf den Stellplatz. Wie sich herausstellte brannte auf dem Campingplatz die Kneipe und der dazugehörige Sitzbereich komplett ab aber das Feuer ist nicht auf die Mobilhomes aus Holz übergegriffen und somit auch nicht auf „unseren“ Stellplatz. Alles in allem ein glimpflicher Ausgang aber so in der Nacht nicht absehbar.
Gegen Mittag kam Rudi wieder aus Deutschland zurück und wir fuhren zum Einkaufen und erledigten die Entsorgung da wir am Freitag den 23.01. weiterfahren wollten.
Unser nächstes Ziel sollte ein Stellplatz bei Elche sein. Der erste den wir ansteuerten hatte nur wenige Plätze und war belegt. Wir entschieden uns dann zu dem relativ neuen Platz „Lomas de Balsares“, unweit des Flughafen Alicante, zu fahren. Der Platz eignete sich gut zum Spazieren gehen und entspannen. Die Sonne scheinte überwiegend aber der teilweise starke Wind war unser ständiger Begleiter.
hier eine windempfindliche Fellnasenpflanzehier die weltberühmte „behaarte Spatzenzunge“
Am Dienstag starteten wir mit dem Ziel auf einen Parkplatz bei Elche stehen zu bleiben und vielleicht auch zu übernachten. Der Platz stellte sich als wirklich groß heraus und war zu etwa 60% mit einem Zirkus belegt. Wir hatten aber ausreichend Platz und machten uns auf den Weg, entlang des Rio Vinalopó, in das Stadtzentrum.
Elche ist bekannt für seine Palmengärten und grundsätzlich stehen auffallend viele Palmen in und um Elche. Der Palmenhain in der Stadt geht möglicherweise auf das 5.Jhdt vor Christus zurück. Er überdauerte Römer und Mauren gleichermaßen. Die jetzige Form des Palmenareals entstand unter den Mauren im 10.Jhdt. Obwohl die Gegend nur einen Regenfall von 300mm aufweist, bilden die Palmen, die entlang der Bewässerungskanäle aus dem salzigen Fluss Vinalopó gepflanzt worden sind, ein Flickwerk von Anbauflächen. Auf den Flächen die jeweils durch die Palmen abgegrenzt und beschattet werden, entsteht ein eigenes Mikroklima. Neben der Kaiserpalme steht dort auch eine „Kandelabra“-Palme. Die Besonderheit liegt darin daß in etwa 4m Höhe 5 Arme sprießen, aber nicht um den Stamm verteilt, sondern in zwei gegensätzlichen Enden, wo sie wie ein jüdischer Kandelaber oder „Menora“ ausgerichtet sind. Nur eine von 30.000 Palmen weist ähnliche Merkmale auf.
Kandelabra
Diese Bronzeskulptur stellte eine Szene aus der Festa d‘Elx aus dem 15.Jhdt. dar. Das gesungene Drama erzählt vom Tod, der Himmelfahrt und der Krönung der Jungfrau Maria. Jedes Jahr im August wird es in der Basilika Santa Maria aufgeführt. Die Apostel, die auf mysteriöse Weise an diesen Ort gerufen wurden, nachdem die Jungfau Maria gebeten hatte, die Jünger Jesu vor ihrem Tod zu sehen, betreten durch verschiedene Türen den Gang, der eine Kreuzung zu sein scheint. Die Apostel begrüßen sich mit Zeichen der Freude und Überraschung und stimmen dann ein wunderschönes Lied an.
Nach dem Stadtrundgang entschieden wir uns nur wenige Kilometer weiter zu fahren, auf einen Parkplatz unterhalb des Stausees. Hierbei handelt es sich um einen klassischen Freistehplatz der uns allerdings nicht besonders angesprochen hat. Schwer zu erklären warum aber die Fahrzeuge stehen hier teilweise länger was an den Büschen um den Platz erkennbar ist. Auch stellen sich manche Fahrzeuge so hin als wären sie alleine auf der Welt. Wir haben eine ruhige Nacht dort verbracht und am nächsten Tag noch einen Spaziergang zur Staumauer unternommen. Reste der ursprünglichen Wasserleitung sind noch zu sehen, das Elektrizitätswerk scheint allerdings nicht mehr in Betrieb zu sein.
Nach dem Spaziergang sind wir in das nur wenige Kilometer entfernte Aspe auf einen neuen, noch im Bau befindlichen, Stellplatz gefahren. Hier wollen wir drei Nächte verweilen und das Wetter weiter südlich beobachten. Am Mittwoch regnete es am Vormittag und dann lachte die Sonne wieder. Wir machten uns auf in den Ort und auch um etwas einzukaufen. Gegen 15:00 Uhr setzte dann ein böiger Wind ein der uns bis zu den Abendstunden erhalten bleiben sollte. In der Nacht legte sich der Wind und am nächsten Tag war es sonnig und warm. Weder der Ort noch die Landschaft waren atemberaubend aber entspannt und angenehm.
Es ist hl. Drei Könige und die Wege von Frank, Heike und uns trennen sich wieder. Wir haben uns als nächstes Ziel Xaló rausgesucht. Zunächst über die Bundesstraße bis kurz nach Ondara führt uns der Weg dann in die Berge nach Xaló. Direkt auffällig war schon bei der Anfahrt die Häufung an Rennradfahrern.
Der Stellplatz hatte einen passenden Platz für uns frei und wir entschieden drei Nächte zu bleiben. Der Ort entpuppte sich als stark frequentierter Rennradspot der auch einiges an Kneipen, Restaurants und auch zwei Bodegas zu bieten hatte. Praktisch waren die Waschmaschinen am Platz und der Supermarkt direkt daneben. Im unweit gelegenen Honigladen erstanden wir ein Glas Zitronenblütenhonig.
Am nächsten Tag starteten wir zu einer kleinen Runde die uns in das Örtchen Llieber führen sollte. Die Route hatten wir in der App gefunden und machten uns auf den Weg. Kurz vor dem Ort war eine Überquerung des Gorgos-Baches angesagt. Am Bach angelangt sahen wir diesseits des Baches Kletterer in der Wand und jenseits des Baches die Campingfahrzeuge dazu. Also musste es doch einen Übergang geben! Ja, den gab es aber nicht trockenen Fußes! Es hieß also Schuhe und Strümpfe ausziehen, Hosen hochkrempeln und alles was nicht nass werden sollte gut zu verstauen! Bilder hab ich hiervon keine denn ich war viel zu sehr damit beschäftigt nicht im Bach zu landen. Tara fand es, im Gegensatz zum Personal, absolut super!
Schildkröte beim Sonnenbaden
Nach der geglückten Überquerung statteten wir dem Örtchen Llieber noch einen Besuch ab. Es war unspektakulär aber ziemlich rausgeputzt. Da wir aber feuchte Hosenbeine hatten und Tara von der Durchquerung auch noch nass war sahen wir von einem Kaffee-Stop ab und machten uns auf den Rückweg. Dort hieß es erst mal Waschmaschine und Trockner füllen und am Abend gönnten wir uns einen Restaurantbesuch.
Am nächsten Tag starteten wir erneut zu einer kleinen Runde, allerdings war der Weg in der App teilweise nicht zu finden was uns zu einer Routenänderung veranlasste. Aber immerhin bekamen wir diesmal keine nassen Füße.
Weiter ging es am Freitag nach Guadalest. Nach einiger Recherche aber nicht über den kürzesten Weg sondern wieder ein Stück auf die Autobahn und dann den vermutlich sinnvolleren Anfahrtsweg zu dem Örtchen. Der kürzere Weg ist wohl eine sehr beliebte Rennradstrecke und teilweise an Sonntagen auch den Radlern weitestgehend vorbehalten. Auch in Guadalest sahen wir u.a. ein Schweizer Profiteam das sich im Trainingslager befand und die Berge rauf und runter fuhr.
Wir übernachteten auf dem Parkplatz in Guadalest und gingen natürlich auch in den Ort. Es ist ein klassisches Touristenörtchen mit Kneipen, Kaffees und Souvenirläden. Das Kastell liegt optisch schon toll auf der Bergspitze aber da wir mit Hund unterwegs sind konnten wir die Aussicht von oben nicht genießen. War uns aber auch nicht wichtig da wir auch so tolle Ausblicke hatten.
Von Guadalest das auf ca. 540m liegt fuhren wir am Samstag nur etwa 10km Richtung Benidorm auf einen Stellplatz bei Polop. Der Platz liegt auf 250m niedriger und das macht im Moment temperaturmäßig schon was aus. Der Platz ist ziemlich neu und auch noch nicht ganz fertig aber er gefällt uns gut. Hat eine Wasserpfütze, genannt Schwimmbad, Sanitäranlagen und eine Kneipe am Platz. Hier kann man Kleinigkeiten Essen, Trinken und das Ganze im warmen und, wenn man möchte, mit Hund.
Tag darauf machten wir uns auf dem Weg nach Polop. Ein unspektakuläres Örtchen mit einem Kastell maurischen Ursprungs. Wie immer ist auch hier das Betreten mit Hund verboten und so genehmigten wir uns in der Kneipe kurz unterhalb des Kastell ein Erfrischungsgetränk und ein Bocadillo. Der Ausblick ist auch hier sehr schön.
Am Dienstag geht es erst mal wieder – ungeplant – nach El Saler zurück. Hier haben wir uns bis Ende nächster Woche einquartiert und entsprechend wird es für etwa 2-3 Wochen keinen neuen Bericht geben.
Bereits Anfang November haben wir entschieden die Weihnachtsferien auf dem SP Eco Area El Saler an uns vorbeiziehen zu lassen. Verabredet hatten wir uns mit Heike und Frank mit dem Ziel eine entspannte Zeit dort zu verbringen. Das Wetter war durchwachsen mit sonnigen, bewölkten und regnerischen Tagen. Allerdings regnete es nur 1-2 Tage mehr oder weniger komplett.
Als wir angekommen liegt das Meer noch ziemlich ruhig aber bereits am nächsten Tag werden die Wellen stärker.
An Weihnachten haben wir super Wetter und können entspannt draußen Essen und den Tag entspannt genießen.
An den Weihnachtsfeiertagen war das Wetter nicht so toll und das Meer hat sich den Strand geschnappt. Das vom Stellplatz organisierte Tortillia-Essen wurde wetterbedingt auf den 30.12. verschoben.
Vom Stellplatz organisiert gab es am 30.12.25 dann die Tortillia.
An den meisten Tagen konnten wir aber immer wieder in der Sonne sitzen und Tara hat diese Zeit auch sehr genossen.
Das Wasser am Strand ging, da das Wetter sich wieder entspannte, täglich wieder ein Stück zurück.
Insgesamt lässt sich aber sagen dass der Wasserspiegel im Naturschutzgebiet Albufeira deutlich gestiegen ist seitdem wir zum ersten Mal hier waren. Leider können wir auch nicht jeden Weg durch das Gebiet nutzen da er völlig unter Wasser steht.
Das ist doch mal ein Schätzchen:
An den Abenden haben wir das ein oder andere „Mensch ärgere Dich nicht“-Match ausgefochten.
Zum Abschluß unserer Standzeit am Stellplatz durften wir mit Frank noch seinen Geburtstag feiern.
Von Peñiscola aus steuerten wir das nur etwa 21km entfernte Alcalà de Xivert an. Hauptgrund hierfür waren die nicht optimalen Wetteraussichten die einiges an Regen prophezeiten. In Summe blieben wir, auf dem Campingplatz mit zum Teil sehr großen Parzellen, 9 Nächte. Der Ort gehört sicher nicht zu den sehenswerten Städten aber der Platz war für uns in dieser Zeit optimal. Um den Platz herum hatten wir gute Spaziermöglichkeiten und die Regenpausen konnten wir so sehr gut nutzen. Glücklicherweise war nur ein Tag komplett verregnet und an den anderen Tagen war lediglich der Himmel oft bewölkt oder es regnete Nachts oder tagsüber mal 2-3h.
Blick auf das Castell d’Alcalá de XivertDer Baum der aus der Wand wächst2 Streichhölzer für unsere Adventskerzegroße Parzellen auf dem Platz
Da sich das Wetter zwar etwas besserte aber vom Regen noch viele Pfützen standen haben wir unser Vorhaben, irgendwo am Meer oder einem kleinen Stellplatz anzufahren, verworfen und uns für den Stellplatz „Valencia Camper Park“, nordwestlich von Valencia, entschieden. Der Platz ist geprägt von Menschen die mit der Metro, die unweit des Platzes hält, València besuchen möchten. Täglich wechseln etwa 70% der Fahrzeuge, es herrscht also ein stetiges Treiben. In die Stadt sind wir nicht rein gefahren, das wollen wir uns für die Zeit in El Saler aufheben. Um den Platz fanden wir einige Gassimöglichkeiten und ein Bierchen in der Bar des Stellplatzes ging auch das ein oder andere Mal. Die Temperaturen lagen zwischen 5° am Morgen und 18° wenn die Sonne schien.
Tara war uns beleidigt daß sie nur eine Katze den Baum raufjagen durfte aber die anderen nicht 😉
Der Ort Bétera zeigte sich lebendig aber nicht besonders schön. Das Castell im Ort konnten wir nicht betreten und der Blick von außen darauf reichte uns auch völlig. Es ist kein großes und/oder schönes Castell.
Coves de Vinromá steuerten wir primär wegen der, aus unserer Sicht, besseren Ver- und Entsorgungsmöglichkeit an und in der Hoffnung dass der Wasserdruck dort höher ist. In Vilafamés war zwar beides vorhanden und in gutem Zustand aber die Anfahrt zur Station, durch den nicht gut verdichteten Kies in Verbindung mit der Steigung erschien und nicht optimal. Auf dem Weg nach Coves de Vinromá kamen wir an einer Entsorgungsstation in Vilanova d’Alcolea vorbei und nutzten diese auch. Leider passierte uns hier unser bisher einziges Malheur bei einer Entsorgung. Rudi war alleine an der Station, öffnete die Hähne und sah leider nicht dass die Brühe auf der anderen Seite von der Station runterlief. Na ja, so haben wir dann versucht die Station möglichst wieder sauber zu verlassen.
In Coves de Vinromá standen wir am Ortsrand und spazierten zunächst zur Höhle. Der Legende nach erschien hier einem Mädchen die Jungfrau Maria. Dafür fand sich allerdings keinerlei Beweis und die Familie musste dann den Ort auch verlassen.
In dem Ort selber findet sich u.a. eine Fahrrad-Skulptur, eine von 7 in dieser Region. Das Fahrrad ist mit einer Länge von 6m, einer Höhe von 3,5m und einem Gesicht von 3.000kg nicht zu übersehen und Teil eines Projektes zur Nachhaltigkeit.
Am nächsten Tag fuhren wir zum legendären Stellplatz „Spätzle Fritz“. Zu diesem Platz findet man eigentlich nur zwei Meinungen. Entweder „super, toll und ein absolutes Muss“ oder „einmal und nie wieder“. Wir wollten uns ein eigenes Urteil bilden und das liegt irgendwo dazwischen. Für uns ist es ein Platz den man anfahren kann aber nicht muss. Das Essen im Restaurant ist gut aber wer, eine 3-Sterne Küche erwartet, ist hier fehl am Platz.
reichlich Platz als wir ankamengut gefüllt gegen Ende des Tages
Tara nutzte den Spaziergang für einen kleinen Ausflug in eigener Sache:
Nach zwei Nächten ging es für uns weiter nach Peñiscola auf den Stellplatz Els Daus. Wir verbrachten hier wieder eine entspannte Zeit, allerdings wird derzeit in der Nähe des Stellplatzes gebaut. Der Baulärm ist nicht übermäßig aber gut zu hören. Wir nutzten die Tage für einen Friseurtermin und auch zum Wäsche waschen.
Der Morgen startet mit kühler Temperatur von -1,4°C und erreicht um die Mittagszeit etwa 9°C. Es handelt sich aber um eine angenehme Kälte da die Sonne scheint und die Luftfeuchtigkeit bei etwa 53% liegt.
Heute haben wir uns für einen Weg im Tal des Baches Piedra entschieden. Der Weg führt zunächst noch am Bach entlang und führt uns dann etwas erhöht am Talrand entlang. Dadurch bieten sich immer wieder schöne Blicke über das Tal.
Dattelpflaumenbaum
Unser nächstes Ziel war das knapp 100km entfernte Sigüenza. Sehenswert ist hier bestimmt die Kathedrale, das Castillo und auch der Plaza Mayor sowie die kleinen Gassen der Altstadt. Die Kathedrale und das Castillo haben wir nicht von innen besichtigt sondern haben uns durch die Gassen treiben lassen und zum Abschluss einen Café con Lecce auf dem Plaza Mayor genossen.
Blick vom SP auf die Stadt
Plaza Mayor
Blick in einen Innenhof
Castillo
Castillo
Puerta del Hierro
Skulpturengruppe zur Erinnerung an das „Feuer von San Vicente“ und die Reconquista
Plaza Mayor
In der Nacht blies ein kräftiger Wind und der Morgen empfing uns mit etwa 6°C. Der Blick auf die Wetterapp verriet uns daß wir unseren Plan, Logroño zu besuchen, erst mal auf unbestimmte Zeit verschieben sollten. So drehten wir ab Richtung Süden mit dem Ziel Teruel.
Die 190km führten uns über Straßen und Pässe auf einer Höhe von 1000 bis 1200m. Da die Wolken tief hingehalten wir teilweise nur eine Sicht von ca. 50m. Das auf 960m liegende Teruel empfing uns zwar mit Wolken aber immerhin wieder mit einer 2-stelligen Temperatur.
Molina de Aragónnoch wolkenverhangenaber wenigstens 2-stellige Temperatur
Erneut verriet uns der Blick auf das Thermometer am Morgen nur 4°C, also noch etwas kühler, aber die Sonne lachte. Der Spaziergang in die Stadt führte uns außen herum über unbebaute Flächen so daß auch Tara auf ihre Kosten kam.
Wie in Lleida gelangen wir auch hier über einen Aufzug bequem in die Oberstadt. Die Stadt zeigt sich mit vielen Geschäften auch sehr lebendig. Das einzigartige Ensemble der Mudéjar-Architektur gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Catedral de Santa Maria de Mediavilla de Teruel
Catedral de Santa Maria de Mediavilla de Teruel
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Kathedrale von innen
Plaza Carlos Castel
Turm El Salvador
am Plaza de San Juan
Der Mittwoch morgen empfing uns mit empfindlich kühlen 2°C die, dank des kühlen Windes, sich wie -2°C anfühlten. Wir hatten gestern bereits beschlossen, da das Wetter weiter kühl und windig bleiben und im Norden auch noch mit Regen versetzt bleiben sollte, den Weg wieder Richtung Küste anzutreten. Wir entschieden uns für Vilafamés, dem wir letztes Jahr bereits einen Besuch abgestattet hatten, damals aber nur für einen kurzen Stop (Vilafamés2024). Dieses mal wollten wir auf dem örtlichen Stellplatz einige Tage verbringen. Der Wind begleitete uns auf dem Weg nach Vilafamés, lies in Küstennähe dann aber nach und das Thermometer stieg zunächst auf 19°C. Da unser Zielort aber auf knapp 300m liegt sank die Temperatur auf immer noch angenehme 14°C.
Ein Rundgang durch den Ort bestätigte dass der „Roca Grossa“ immer noch an seinem Platz liegt. Der Sedimentstein der vor 222 Mio. Jahren entstand und in seine heutige Form seit etwa 30 Mio. Jahren hat liegt mit einer Neigung von 34° mitten im Ort. Der Stein mit einem Volumen von 832m³ und 2163to liegt seither imposant an einer Strasse und unwillkürlich denkt man „hoffentlich rutscht er jetzt nicht doch“. Beim Versuch den Stein auf die Ebene zu ziehen, weil die Bewohner befürchteten dass er sie eines Tages töten könnte wenn er in’s rutschen kommt, bewegte er sich keinen Millimeter und die Seile rissen. Das führte dazu dass die Akteure zu Boden fielen und sich ihre Hosenboden rot färbten. Seitdem nennt man die Einwohner auch „Rotärsche“.
Rocca Grossa
Wir verbringen hier einige Tage, unternehmen Spaziergänge rund um den Ort und geniessen die Leckerreien der örtlichen Patisserie.