Immer wieder unterwegs und entdecken

Autor: admin (Seite 3 von 9)

Pinoso, Calasparra, Caravaca de la Cruz, Elche de la Sierra, Riópar, El Bonillo

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22.01. – 28.01.2025, 335km

Nach ein paar Tagen auf dem CP El Tranquilio sind wir an Jumilla vorbei nach Calasparra gefahren. Dort haben wir einen Parkplatz am Ortsrand angesteuert um einen ausgiebigen Spaziergang in die Schlucht des Rio Argos zu unternehmen.

Am Vormittag sind wir noch durch den Ort geschlendert und haben uns in einer Cafeteria einen Kaffee und ein Croissant gegönnt.

Weiter ging es nach Caravaca de la Cruz, zunächst ohne einen Stopp an dem Santurio Virgen de la Esperanza einzulegen. Das haben wir uns für den nächsten Tag aufgehoben.

Caravaca de la Cruz ist eine heilige Stadt in der Region Murcia. In der Basilica über der Stadt wird in einem Reliquienschrein ein Splitter des Kreuzes Jesu Christi aufbewahrt.

Auf dem Weg hinunter in die Altstadt kommen wir an einer imposanten Pferdeskulptur vorbei. Sie steht für das Rennen der Weinpferde „Carrera de los Caballos del Vino“. An dem 3-tägigen Wettbewerb stellen Vereine, die das Rennen organisieren, jeweils ein Pferd und vier Läufer. In die Wertung gehen dabei nicht nur Schnelligkeit und Geschick ein sondern auch das aufwändig geschmückte Pferd ein. Bei der Zeremonie wurden Wein und Blumen für das Kreuz von Caravaca geweiht.

Ursprünglich hatten wir gedacht das Wochenende in Caravaca de la Cruz zu verbringen aber der Stellplatz incl. der Umgebung war jetzt nicht so toll. Wir entschieden uns nach Elche de la Sierra zu fahren. Wie geplant legten wir auf dem Weg dorthin einen Stopp bei dem Höhlenkloster „Santuario Virgen de la Esperanza“ ein. Der Parkplatz und der Picknickbereich bei dem Kloster lassen erahnen was hier zur warmen Jahreszeit los sein mag. Entstanden ist die Felsenkirche durch den Rio Segura der hier im Laufe der Jahrhunderte eine Höhle in die Felsenwand gegraben hat und heute ist dort das Höhlenkloster.

Durch eine hügelige Landschaft führte der Weg nach Elche de la Sierra. Ein Ort ohne bauliche Highlights aber im alten Kern mit kleinen Gassen. Auch gibt es hier ein Waschhaus das 1957 erbaut wurde und auch heute noch genutzt wird. Zumindest haben wir eine kleine Schüssel mit eingeweichter Wäsche selbst gesehen. Scheinbar findet hier demnächst ein Stiertreiben statt, zumindest deuten die Absperrmaßnahmen darauf hin. In einer Bar wollten wir nach dem Rundgang ein kleines Bierchen trinken und haben tatsächlich ein König Ludwig Weizen für nur 3,50€ bekommen.

Weiter geht es zunächst in die Nähe von Riópar, zur Quelle des Rio Mundo. Von einem Parkplatz auf 1150m Höhe gehen wir auf Wald- und Forstwegen die 4km lange Strecke zur Quelle. Weitestgehend alleine auf diesem Weg gehen wir entspannt zur Quelle. Unmittelbar vor der Quelle befindet sich ein PKW Parkplatz auf dem, da es Sonntag war, einiges los war. Über Treppen konnten wir bis kurz vor der Quelle aufsteigen.

Danach ging es über denselben Weg zurück zu unserem Wohnmobil. Auf dem Rückweg haben wir einen Regenbogen gesehen aber der Regen lies sich noch etwas Zeit. In dem nur wenige Kilometer entfernten Riópar stellen wir uns auf den offiziellen Stellplatz. Später unternahmen wir noch einen kleinen Rundgang durch den Ort. Beeindruckend war vor allem die Platanenallee die die Hauptstraße säumt.

In der Nacht fing es dann zu Regnen an und auch der Wind ruckelte mit kräftigen Böen an unserem Wohnmobil. Während in der Nacht nur Regenschauer runter kamen gestaltete sich der späte Vormittag deutlich ungemütlicher. Wir machten uns auf den Weg über Alcaraz nach El Bonillo. Regen und Wind begleiteten uns zum großen Teil auf unserem Weg bis dann kurz vor El Bonillo der Regen aufhörte und zunächst nur der Wind kräftig blies. Aber auch hier sollte es später hin und wieder nochmal regnen, allerdings nicht so stark und auch nicht lang anhaltend.

Der SP in El Bonillo stellt sich als ruhig und entspannt heraus. Auf dem eingezäunten Gelände der Stierkampfarena gibt es eine Ver- und Entsorgungsanlage sowie 6 kostenlose Stromanschlüsse. Die Anmeldung erfolgt über einen QR-Code und für das Tor erhält man dann einen Zugangscode. Der Ort selber ist nicht berauschend. Es gibt im Ort 2-3 kleine Bars/Restaurants, einen kleinen Supermarkt und auch eine Käserei. Leider konnten wir keinen Käse kaufen da trotz offizieller Öffnungszeiten und Klingel niemand geöffnet hat. Der Regen hat im Laufe des Vormittags aufgehört und am Nachmittag kam dann sogar noch die Sonne.

El Saler, Xátiva, Bellús, Bocairent, Pinoso

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13.01. – 22.01.25, 210km

Wir verlassen, mit einer Woche „Verspätung“, El Saler und halten nochmal in der Tierklinik zur Wundbehandlung an. Danach geht es weiter nach Xátiva. Am Sportzentrum können wir stehen und starten eine Runde durch die Stadt. Wir schlendern durch einen sehr ansprechenden Ort mit vielen kleinen Gassen. Da wir uns mal wieder den frühen Nachmittag für den Stadtspaziergang ausgesucht haben sind wir auf leere Gassen und wenig Menschen gestoßen. Leider hatten auch alle Bar‘s geschlossen.

Nach einer relativ ruhigen Nacht machten wir uns dann auf zum Castillo Menor/Mayor, das über Xátiva trohnt. Für den Weg hinauf haben wir uns für die wenig befahrene Teerstraße entschieden. Immer wieder können wir in die Runde und auf die Stadt hinunterblicken.

Für den Rückweg haben wir uns dann für die Treppen, vorbei am Schneespeicher, entschieden. Der Schnee wurde im März/April verkauft und sogar mit Pferdetransporten in weitere Städte gebracht. Nach dem Besuch des Castell‘s sind wir erneut durch die Gassen der Stadt geschlendert und heute war mächtig Betrieb. Der Grund dafür war der „Sockenmarkt“ mit vielen Ständen an denen alles was irgendwie mit Kleidung zu tun hatte verkauft.

Am Nachmittag fuhren wir weiter in das etwa 15km entfernte Bellús. Der SP unterhalb der Staumauer des „Embalse de Bellús“ war unser Ziel. Die landschaftlich sehr schöne Strecke führte uns durch eine grüne und bergige Gegend. Hier unternahmen wir u.a. eine kleine Wanderung zur „Cova Negro“. In dieser Grotte wurde der Schädel eines Neandertalers gefunden dessen Alter auf 30.000 Jahre geschätzt wird. Der Weg führt gemütlich am Fluss „Rio Albaida“ entlang und wir sahen die erste Mandelblüte für dieses Jahr. Immerhin liegt . Was wir hier sehr genossen haben war die nächtliche und morgendliche Stille. Wir standen hier mit vielen Campern aber sowohl die Umgebungsgeräusche als auch die der anderen Camper waren sehr gering. Selbst das übliche Hundegebell war hier nicht zu hören.

Am Donnertag Abend begann es zu regnen und dieser sollte insgesamt ca. 30h anhalten. Am Morgen, als ich mit Tara eine kleine Runde gehen wollte, stand ich erst mal anständig in einer Pfütze was mir nasse Füße einbrachte und einen bösen Blick von Tara. Sie ist ein durchaus widerstandsfähiger Pinscher was Temperaturen und Wind betrifft aber bei Regen zeigt sie klar dass sie ein Deutscher Pinscher ist. Wasser von oben geht einfach gar nicht.

Es hat schon seine Vorteile wenn man weiss an welchen Stellen das Wasser steht

Wir nutzten den Regen Tag um weiter nach Bocairent zu fahren das auf einer Höhe von ca. 680m liegt. Den Friedhofsparkplatz, wegen der ruhigen Nachbarn, haben wir uns für die Übernachtung und einen Stadtspaziergang ausgesucht. Der Vorteil war vor allem dass wir bei unserer Ankunft gesehen haben wo das Wasser steht so dass wir uns einen „trockenen“ Platz aussuchen konnten.

Bocairent, am Nordhang der Serra de Mariola, liegt auf einer Meereshöhe von ca. 680m und entstand zu muslimischer Zeit. Zu Bocairents arabischem Erbe zählt die Bearbeitungstechnik von Wolle und Leinen, weshalb sie auch den Titel „königliche Tuchstadt“ bekam.

In der Nacht zum Samstag hatte der Regen aufgehört und wir starteten von unserem Parkplatz aus einen Rundgang durch das mittelalterliche Städtchen. Die Häuser wirken malerisch am Hügel festgeklebt. Überragt wir der Ort von der Pfarrkirche „Iglesia Parroquial de Nuestra Senora de la Asuncion“. Sie stammt aus dem 15 Jhdt. und wurde auf den Resten einer ehemaligen arabischen Burg erbaut. Gemütlich schlendern wir durch die engen Gassen und können am „Plaza del Ayuntamiento“ auch die Herrenhäuser aus dem 17. und 18. Jhdt. betrachten.

Sicherlich sehr interessant wäre die „Ruta de les Covetes“ gewesen die wir aber mit Hund nicht gehen dürfen und zu der wir uns anmelden müssen. Hier führt der Weg durch die Wohnhöhlen „Covetes dels Moros“, die aus der maurischen Zeit stammen. Sie erstrecken sich über 4 Ebenen und wurden von Hand in die steile Felswand geschlagen. Der Weg selber ist aber teilweise mit einem Klettersteig vergleichbar und manchmal auch nur robbend und krabbelnd zu bewältigen – wir verschieben dieses Abenteuer auf ein anderes mal.

Am Fuße des Berges, zum Fluss hin, erstrecken sich üppig grüne Gärten und Olivenhaine. Die Terrassenfelder wurden bereits von den Arabern angelegt und werden noch heute genutzt.

Weiter geht es nach Pinoso auf einen Campingplatz. Bereits vor ziemlich genau 12 Monaten waren wir auch für ein paar Tage auf dem Platz. Wir geniessen die Ruhe am Platz und auch die entspannten Möglichkeiten mit dem Hund spazieren zu gehen. Die Landschaft ist geprägt von Weinreben- und Mandelfeldern sowie Olivenhainen. Im Ort haben wir zunächst in der „Cooperativa de Pinoso“ einen Besuch abgestattet. Hier können wir in einem kleinen Laden Produkte der Region einkaufen.

El Saler – 23.12.24-13.01.25

oder auch „und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“

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Vom 23.12.24 – 06.01.25 wollten wir auf dem SP „Eco El Saler“ bleiben. Auf dem Platz standen wir im Januar 2024 schon mal für einige Tage aber zum damaligen Zeitpunkt wurde der Platz erst hergerichtet. Unser Ziel war es die spanischen Weihnachtsferien an uns vorüberziehen zu lassen und danach wieder aufzubrechen.

Das Wetter war überwiegend freundlich und nur zwei schlechtere Tage mit Regen hatten wir zu beklagen. Leider wehte auch wieder, wie öfters im Winter, ein kühler Nordwind der die Temperaturen deutlich kühler erschienen lies. Unser Thermometer, das im Schatten hängt, zeigte Temperaturen von 15°-20° an. Wir unternahmen ausgiebige Spaziergänge im Naturpark Albufera und auch bis zum Stadtrand von Valencia.

An vielen Ecken sah man noch die Spuren die die DANA Ende Oktober hinterließ. Überall wurde aufgeräumt, so auch am Strand an dem sich viel Holz und sonstiges Schwemmgut angesammelt hat. Aus dem angeschwemmten Holz wurde alles was nicht Holz ist in separaten Haufen zusammengetragen und dann das Holz separat aufgeladen und weggefahren.

Am 30.12.24. lies Carlos, der SP-Betreiber, für seine Gäste eine leckere traditionelle valencianische Paella mit Huhn und Kaninchen zubereiten.

Am 31.12.24 lachte der Himmel leider nicht sondern hatte Regen für uns parat.

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Ab dem 02.01.25 bis zu unserer Abfahrt am 13.01.25 prägte vor allem die Sorge um Tara unsere Tage. Am 01.01. stellten wir bei ihr eine deutliche Beule am Hals, unterhalb des Unterkiefers, fest die uns am 02.01. in die unweit entfernte Tierklinik fahren lies. Dort wurde die Beule als Abszess in Folge einer bakteriellen Entzündung diagnostiziert und punktiert. Die Probe wurde in ein Labor zur weiteren Untersuchung geschickt. Bewaffnet mit Antibiotika und einem Schmerzmittel sind wir von dort weg gefahren.

Im Laufe des 03.01. zeigte sich eine deutliche Schwellung ihrer Schnauze so dass wir am 04.01. wieder in der Klinik vorstellig wurden. Linksseitig war die Lymph- und Speicheldrüse entzündet und es wurde entschieden Tara das Antibiotika intravenös zu verabreichen und sie stationär aufzunehmen.

Am 05.01. vormittags kam dann der Anruf dass es Tara besser geht und am 06.01. wurden wir am Nachmittag informiert dass wir sie wieder abholen können. In der Klinik wurde uns dann erklärt dass sich das Abszess, in Folge der Antibiotikagabe, aufgelöst hat was normal ist. Mit deutlich stärkerem Antibiotika und etwas Schmerzmittel wurden wir nach Hause geschickt. Erst als wir die Klinik verlassen hatten haben wir festgestellt dass in Ihrem Fell am Hals ein großes Loch ist, vermutlich von einer Drainage. Leider hat uns das niemand erklärt und auch kein Medikament (Spray oder Salbe) zur Wundbehandlung mitgegeben. Dass das Sekret rauslaufen kann ist grundsätzlich erst mal positiv zu sehen aber so ganz ohne Erläuterung und Medizin war es schon etwas komisch.

Bevor wir uns am 13.01.25 von Valencia verabschieden werden wir nochmals in die Tierklinik fahren und die Wunde prüfen lassen.

Onda, Montanjeos, Montán, El Saler

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20.12 – 23.12.24, 204km

Nach einer herrlich ruhigen Nacht starteten wir nach Onda.

Eine landschaftlich schöne Strecke erwartete uns auf dem Weg nach Onda. Den Ort hatten wir im Frühjahr 2023 schon mal besucht. Damals als Abstecher mit dem Mietwagen sind wir diesmal mit dem WoMo auf den SP gefahren und haben dort übernachtet. Der Ort hat schon was und ist natürlich auch weihnachtlich geschmückt.

Die Kirche „Himmelfahrt Mariens“ gehört zu den bedeutenden Bauwerken in Onda. Die heutige Gestalt, mit einer neo-barocken Fassade entstand 1772 auf den Fundamenten eines älteren Tempels. Die ursprüngliche Kirche, erbaut im 14. Jahrhundert wurde durch ein verheerendes Feuer am 18. Dezember 1476 fast vollständig zerstört. Lediglich der Glockenturm steht auch heute noch.

Im Inneren sind die Freskos der Kuppel von Charles Maroti und die das meisterliche Skulpturenensemble des Altars von Folia de Sant Jordi. Letzterer kam fasziniert von der der Keramik nach Onda und verstarb hier vor Vollendung seiner Arbeit.

Am nächsten Tag ging es weiter zu den warmen Quellen von Montanjeos. Auf dem Weg dorthin ließen sich die starken Regenfälle und das angeschwollene Bachbett im vergangenen Oktober erahnen. Viel Treibgut liegt noch neben, dem jetzt friedlich vor sich hinplätschernden, Bach.

Die Quellen von Montanjeos waren durchaus gewärmt aber für uns um diese Jahreszeit keine Option zum Schwimmen. Nach einem Spaziergang rund um die Quelle und den Ort haben wir uns entschieden weiter nach Montán zu fahren.

Nach einem Spaziergang durch den Ort haben wir in der Bar, unweit des SP, noch ein Bierchen in der warmen Sonne genossen.

Die Nacht war sternenklar und die morgendlichen Temperaturen durchaus frisch. Wir unternahmen am späten Vormittag einen erweiterten Spaziergang durch die Landschaft um Montán. Es bot sich der ein oder andere schöne Blick und die Temperaturen stiegen wieder auf angenehme 17° Grad. Die Sonne tat ihr übriges so dass wir am Nachmittag wieder kurzärmlig in der Sonne sitzen konnten.

Nach einer weiteren ruhigen Nacht machten wir uns auf nach El Saler. Der Weg führte erneut durch eine landschaftlich schöne Gegend und führte uns über eine Höhe von 900m. Die Temperaturen lagen bei etwa 8° und mit jedem Meter den wir nach „unten“ und dann Richtung Meer fuhren wurde es wärmer. Den ganzen Weg begleitete uns heute wieder ein etwas kräftiger Wind und auch in El Saler wehte er mit etwa 25km und machte die angenehmen 18° gefühlt etwas kühler.

Hier bleiben wir jetzt bis zum 6.01.2025 und vermutlich wird es zwischenzeitlich eher keinen Bericht geben.

Alkañiz, Morella, Peñiscola, Alcossebre, Vilafamés, Les Useres

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13.12. – 19.12.24, 227km

Morgens begrüßte uns wieder die Sonne, was nach 2 trüben Tagen, sofort das Stimmungsbarometer nach oben zeigen lies. Die morgendlichen Temperaturen waren mit 6° noch etwas frisch aber das macht uns nichts aus.

Das nächste Ziel lautete Morella-die Perle des Maestrat. Wir verlassen die Region Teruel und gelangen über den Port de Torremiro auf einer Höhe von 1204m in die Region Castellòn. Vor Morella gehen wir zunächst am Aquädukt de Santa Llúcia vorbei. Es stammt aus dem 13.Jhdt und wurde im gotischen Stil erbaut. Bis ins 19.Jhdt diente es der Wasserversorgung bis es durch Rohrleitungssysteme ersetzt wurde. Auf den dekorativen Anhänger hätte ich gerne verzichtet.

Der Ort ist wirklich hübsch und lädt zum bummeln durch die Gassen ein. Wir betreten ihn durch das Tor Sant Miquel. Sehenswert ist auch die Basilika de Santa Maria la Mayor. Auch bekannt ist der Ort für seine schwarzen Trüffel und Käse.

Der Legende nach war der Hl. Vinzenz Ferrer 1414 in der Stadt. Er setzte einen Bub, der ihm aus Mangel an Fleisch, zum Essen vorgesetzt wurde wieder zusammen und erweckte ihn zum Leben.

Ziel des heutigen Tages war ein SP in Peñiscola um die warmen Temperaturen zu genießen und das Wochenende zu verbringen.

Wir haben die Strandspaziergänge genossen.

Am Montag zog es uns weiter auf den etwa 30km entfernten SP „Las Moreras“ in Alcossebre. Der Platz hatte noch einige Plätze frei und wir entschlossen uns bis Donnertag auf dem Platz zu bleiben.

Der Ort ist nicht so schön wie Peñíscola und auch die Strandpromenade ist nicht vergleichbar aber uns gefällt er trotzdem. Eine kleine Wanderung auf die 300m höher gelegene Ermita de Santa Lúcia bescherte uns einen wunderschönen Ausblick.

Am Donnerstag ging es dann erst mal in das Dorf Vilafamés. Der Ort präsentiert sich sehr hübsch. Das alte Waschhaus ist mit seinen zwei großen Wasserbecken schön hergerichtet. Weiter Richtung Castillo kommen wir zunächst am „Roca Grossa“ vorbei. Der Stein liegt seit einigen hundert Jahren an dieser Stelle aber wenn man daran vorbeigeht kommt einen schon der Gedanke „hoffentlich rutscht er jetzt nicht“. An der Kirche „Iglesia de la Asunció“ vorbei führt der Weg zum Castillo. Die Reste sind jetzt nicht überwältigend aber einen schönen Blick ins Land hat man von dort schon auch wenn das Wetter nicht optimal war.

Für die Nacht haben wir uns einen SP an einer kleinen Bodega in Les Useres ausgesucht. Herrlich ruhig können wir hier stehen und Nachmittagssonne bei etwa 22° genießen.

Castellgali, Montblanc, Arbeca, Saragossa, Alkañiz

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06.12. – 12.12.2024, 460km

Ruhige Tage haben wir auf dem SP verbracht und ausgiebige Spaziergänge unternommen. Am Sonntag ging’s dann zunächst zum Carrefour und dann weiter nach Montblanc. Da es für die Spanier ein verlänertes WE war haben wir uns das nahegelegene Kloster Monserrat geschenkt, es läuft ja nicht weg.

Das nächste Ziel war Montblanc mit dem Schutzpatron „Sant Jordi“. Der Legende nach hat hier der tapfere Ritter Georg die Prinzessin vor einem bösen Drachen gerettet. Bereits am Eingang des Ortes begrüßt uns der Ritter in Form einer Bronzestatue. Der hübsche Ort lädt zum Bummeln ein und die Silhouette ist mit seiner Stadtmauer und den vielen Türmen durchaus beeindruckend. Hier weht ein Hauch von Carcassonne.

Am nächsten Morgen fahren wir zunächst zum unweit entfernten Zisterzienserkloster „Reial Monastir de Santa Maria de Poblet“. Das Kloster zählt, neben dem Kloster Montserrat, zu den historisch bedeutendsten Klöstern Kataloniens.

Der Zisterzienserorden ist bekannt für seinen asketischen Lebensstil in Armut und Gebet. Das Kloster wuchs jedoch schnell zum geistigen und politischen Zentrum. Die Könige von Aragón wählten es zu ihrem Altersruhesitz.

Als Stellplatz haben wir uns das Weingut „Vinya Els Vilars“ bei Arbeca ausgesucht. Ein ruhig gelegenes Weingut bei dem es sogar Stromanschlüsse gibt. Der Ort selber ist nicht berauschend, eignet sich aber wohl auch zum Kauf von Olivenöl das sehr gut sein soll. Wir haben davon keinen Gebrauch gemacht da das Weingut außer Wein auch Olivenöl anbietet.

Nachdem wir letztes Jahr schon mal Anlauf auf Saragossa genommen haben aber auf Grund eines Feiertages dann davon Abstand genommen haben wollten wir dieses Jahr der Stadt einen Besuch abstatten. Leider war uns das Wetter nicht wohlgesonnen denn des sollte jetzt 2-3 Tage durchwachsen sein und so war der Himmel leider bedeckt und auch die Temperaturen nicht besonders hoch. Die Nacht verbracht haben wir auf einem Parkplatz an einem Vergnügungspark und von dort konnten wir in die Stadt laufen. Die Nacht war ruhig und entspannt.

Vom Stellplatz in Alcañiz aus erkundeten wir den Ort. Zunächst sind wir zum Castillo de los Calatravos emporgestiegen und haben von dort den schönen Blick auf die Stadt und die Umgebung genossen. Danach schlenderten wir durch die kleine Stadt und auch über den Plaza de España unter dem sich ein unterirdisches Kellersystem zur Aufbewahrung von Lebensmitteln befinden soll. Leider ließ uns die einzige geöffnete Bar wegen Tara nicht eintreten so dass wir nach unserem Rundgang wieder in unser Womo zurückgegangen sind.

La Palme, Roses, Besalú, Santa Pau, Sant Esteve d‘en Bas, Castellgali

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29.11. – 05.12.24, 315km

Nach einem Spaziergang durch die Salinen bei La Palme sind wir Richtung Perpignan gestartet mit dem Ziel eine Reifenwerkstatt anzufahren.

Wie wir feststellen mussten war ein Reifen des neuen Reifensatzes entgegen der Laufrichtung montiert und das wollten wir ändern lassen. Die Werkstatt schaute sich das an und hat das Problem netterweise auch sofort behoben. Mit dem richtig montierten Reifen konnten wir unsere Fahrt nach Roses problemlos fortsetzen. Entspannt schlenderten wir am Nachmittag noch am Strand entlang und genossen die Sonne.

Nach zwei Ruhetage mit Spaziergängen am Meer hat es uns weitergezogen mit dem Ziel Santa Pau. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher nach Besalú, einem mittelalterlichen, pittoresken Städtchen. Hauptattraktion ist die geschwungene mittelalterliche Brücke „Pont Vell“ über den Ríu Fluviá die bereits 1075 erwähnt wurde.

Nach einer gemütlichen Besichtigungsrunde und einem Cappuccino fuhren wir weiter nach Santa Pau. Das Örtchen ist sicherlich eines der charmantesten Dörfer der Garrotxa. Mittelalterflair in der Altstadt mit der Kirche Santa María am Placa Major, in deren Seitenaltar eine Krippe steht die von einem Einwohner hergestellt wurde.

Eigentlich wollten wir heute einen Wanderung zum Vulkankrater Santa Margerida unternehmen aber der Himmel war bewölkt und vor allem hingen die Wolken teilweise tief. So machten wir eine kleine Wanderung um Santa Pau und trafen diese Wurzelgesellen.

In der Nacht regnete es und es dauerte bis Mittag bis die Sonne wieder lachte. Wir entschieden uns unsere Route zu ändern da für den Südrand der Pyrenäen der Wetterbericht sogar Schneeregen meldete. Drauf hatten wir nun so gar keine Lust und steuerten zunächst Sant Esteve d‘en Bas an. Hier konnten wir unsere Batterien wieder voll aufladen bevor wir Castellgali ansteuerten und das verlängerte Wochenende, morgen ist „Tag der spanischen Verfassung“, zumindest teilweise an uns vorüberziehen lassen.

Start Richtung Spanien

Riedlingen, Belfort, Pont-de-Veyle, Visan, La Palme

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22.11.-28.11.24, 1.173km

Der Start unserer Tour begann mit einem kleinen Schreckmoment. Kurz nachdem wir losgefahren sind erschien bei unserem Fahrzeug die Meldung „Störung – Bremssteuerung“. Somit steuerten wir auf dem Weg nach Riedlingen zunächst eine Werkstatt in Biberach an. Der Mechaniker löschte den Fehler da keine weiteren Einträge vorhanden waren und schickte uns mit der Empfehlung, im näheren Umkreis eine Runde zu drehen, falls der Fehler doch nochmal auftreten sollte wieder weiter. Glücklicherweise kam der Fehler nicht mehr und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

Zwei Nächte verbrachten wir in Riedlingen um einen Geburtstag zu feiern und Freunde zu treffen. Am Sonntag zog es uns weiter nach Belfort. Das Wetter hatte sich bereits am Samstag wieder beruhigt und am Sonntag stiegen auch die Temperaturen wieder an. Auf dem Weg nach Belfort machte das Termometer Sprünge von 7° – 19°.

Der SP in Belfort ist praktisch gelegen und für eine Nacht perfekt. Wir machten uns auf zu einem Spaziergang zur 1687 erbauten Zitadelle. Eine wichtige Rolle spielte die Festungsanlage vor allem 1870/71 bei der Belagerung von Belfort, einem der letzten großen Gefechte des Deutsch-Französischen Krieges. Mit jedem Meter zur Festungsanlage hinauf wurde es spürbar wärmer. Die kalte Luft blieb im Tal hängen und oben in der Anlage wärmte uns die Luft leicht.

Die Vormittagsrunde führte uns über das „Fort de la Miotte“. Auch heute war es am oberhalb gelegenen Fort spürbar wärmer als am tiefer gelegenen SP.

Die Temperaturunterschiede begleiteten uns auf der Weiterfahrt nach Pont-de-Veyle“ noch eine Weile bis sich das Thermometer bei kontinuierlichen 19° einpendelte. Allerdings begleitete uns heute ein starker Wind mit etwa 50km/h der das Fahren nicht sehr angenehm machte.

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Der SP ist für eine Nacht perfekt. Der geschotterte Platz liegt ruhig und eine Gassirunde über das „Schloß“ rundet für uns den Platz ab. Am Abend regnete es dann und Rudi nutzte das nasse Fahrzeug um das Salz abzuwaschen.

Bei trockenem Wetter kam gegen Mittag die Sonne raus und begleitet uns bis zum Weingut in der Nähe von Visan. Dort blieben wir zwei Nächte (max. möglich) und genossen den strahlenden Sonnenschein bei einer ausgiebigen Gassirunde. Wir fahren gerne zum Weingut da der Wein gut schmeckt und es herrlich ruhig ist. Rudi nutzte die Zeit noch um das letzte Salz von den Felgen zu entfernen.

Als nächstes steuerten wir den Platz bei La Palme hinter den Salinen an. Das Thermometer erreichte heute Nachmittag angenehme 21,5°. Für eine Nacht ist der Platz in Ordnung und morgen verlassen wir Frankreich.

 

Lübeck, Soltau, Bad Gandersheim, Hammelburg, Muhr am See

27.10. – 02.11.24, 987km

Die Hansestadt empfängt uns erst mal mit klassischem Nieselregen. Der SP zwischen Stadtgraben und Trave ist perfekt für eine Nacht. Nach einer kurzen Pause schlendern wir durch die Innenstadt und nach einiger Zeit lacht auch die Sonne wieder vom Himmel.

Die Backsteinarchitektur der Altstadt ist auch im Nieselregen beeindruckend. 7 Türme prägen die Altstadtsilhouette und 90 verwinkelte Gänge und schöne Stiftshöfe (versteckte grüne Oasen) gibt es zu entdecken. Ein Schmuckstück der „Königin der Hanse“, wie Lübeck auch genannt wird, ist sicherlich das Rathaus (Bild unten). Das 1286 vollendete Heilig-Geist-Hospital (Bild oben rechts), das zu den ältesten heute noch bestehenden Sozialeinrichtungen der Welt zählt, ist eines der bedeutenden Monumentalbauten im Stil der Backsteingotik.

Nach einem Abstecher im Fabrikverkauf von MEST-Marzipan war das nächste Ziel Soltau. Das wechselhafte Wetter sollte uns für den Rest der Woche begleiten. Meist war der Himmel Wolkenverhangen aber wirklich geregnet hat es eher selten. Der SP an der Therme in Soltau war für eine Nacht gut geeignet da wir im angrenzenden Park mit Tara laufen konnten.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang am nächsten Tag war Bad Gandersheim unser nächster Stopp. Der eher verschlafene Ort erlebte eine Blütezeit im 10. Jhdt. zur Zeit in der auch die Dichterin Roswitha von Gandersheim lebte. Unter der Äbtissin Elisabeth von Sachsen-Meiningen erlebte das Frauenstift im 18. Jhdt. ebenfalls eine Blütezeit. Anfang des 19. Jhdt. wurde es allerdings aufgelöst.

Platz vor der Stiftskirche

In Hammelburg standen wir zwei Nächte. Der Stellplatz gehört zu unseren Favoriten da wir die Ruhe dort sehr genießen.

Über Muhr am See (Altmühlsee) fuhren wir dann nach Hause und beendeten unsere 4-wöchige Reise durch Deutschland. Das Wetter war insgesamt durchwachsen aber nicht schlecht. Geregnet hat es selten aber die Sonne hatte sich leider auch des öfters mal versteckt.

Barth, Ribnitz-Damgarten, Rostock, Neukloster

19.10. – 26.10.24, 267km

Das Ziel der heutigen Etappe war die Ortschaft Barth. Hier werden wir auf die Vineta-Sage aufmerksam. Vineta ist der Name einer sagenhaften Stadt an der vorpommerschen Ostseeküste. Die Lage der Stadt könnte vor Barth gewesen sein aber wissenschaftlich ist das nicht absolut untermauert.

Die Sage:

Der Sage nach ging Vineta bei einem Sturmhochwasser unter. Grund seien der moralische Verfall der Stadt, der „Hochmut und die Verschwendung der Bewohner“ gewesen. In einer der zahlreichen Varianten der Sage gab es eine Warnung: Drei Monate, drei Wochen und drei Tage vor dem Untergang der Stadt erschien sie über dem Meer mit allen Häusern, Türmen und Mauern als farbiges Lichtgebilde. Die Ältesten rieten allen Leuten daraufhin, die Stadt zu verlassen, denn sehe man Städte, Schiffe oder Menschen doppelt, so bedeute das immer den Untergang. Doch die Bewohner Vinetas kümmerten sich in ihrem Mangel an Demut nicht darum. Niemand beachtete auch die allerletzte Warnung: Einige Wochen später tauchte eine Wasserfrau dicht vor der Stadt aus dem Meer und rief dreimal mit hoher, schauerlicher Stimme:

„Vineta, Vineta, du rieke Stadt, Vineta sall unnergahn, wieldeß se het väl Böses dahn“
„Vineta, Vineta, du reiche Stadt, Vineta soll untergehen, weil sie viel Böses getan hat.“

Auch heute noch sollen zu besonderen Zeiten Glocken aus den Tiefen des Meeres zu hören sein.

Am nächsten Tag war Sonntag und wir haben uns entschieden einen erweiterten Spaziergang am Barther Bodden zu unternehmen. Das Wetter war herrlich und Tara genoss den Freilauf da außer uns fast niemand unterwegs war.

An das Kriegsgefangenenlager für abgeschossene Flieger der Royal Air Force aus Großbritannien und der Länder des Commonwealth erinnert heute ein kleiner Gedenkort der erst 1996 errichtet wurde. In dem Lager „Stalag Luft I“ waren 1200 Unteroffiziere der Royal Air Force untergebracht und ab 1943 auch viele US-amerikanische kriegsgefangenen Flieger der USAAF.

Montag war es Zeit weiterzuziehen und über Prerow fuhren wir nach Ribnitz-Damgarten. Der Darß ist der mittlere Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die an der südlichen Ostseeküste bei Ribnitz-Damgarten liegt. Der Darß war ursprünglich eine Insel, die aus einem eiszeitlichen Inselkern entstand. Auf dem Darß befand sich einer der berühmtesten sogenannten Urwälder des Deutschen Reiches. Er ist allerdings nicht als tatsächlicher Urwald anzusehen, da er seit dem Mittelalter mit verschiedener Intensität forstlich genutzt wurde. Der Stellplatz war schön am Saaler Bodden gelegen. Der Ort selber ist sicherlich kein Highlight aber ganz nett zum schlendern. Das Wetter zeigte sich nicht mehr von seiner schönsten Seite und vor allem in der Nacht regnete es bis zum Vormittag. Tara zeigte dass dieses Wetter definitiv kein Pinscherwetter ist und hielt den Morgenspaziergang sehr kurz.

Weiter ging es nach Rostock und hier war es auf jeden Fall wieder trocken und am Nachmittag strahlte die Sonne wieder.

Der SP am Museumshafen in Rostock war praktisch aber nicht der leiseste. Mit dem Ziel Neukloster, zwischen Rostock und Wismar, führte uns der Weg über die Landstraße bei bedecktem Wetter. Der SP direkt am See stellte sich als sehr ruhig, wenig besucht und für uns optimal heraus. Der Ort ist unspektakulär mit einem alten Kloster und auch einem kleinen Museum. Landschaftlich ist der Ort sehr schön gelegen am Neukloster See der zum Wandern einlädt, genauso wie die Umgebung. Ursprünglich als Platz für 1-2 Nächte um u.a. WoMo-Freunde zu treffen hat es uns dann so gut gefallen dass wir 4 Nächte geblieben sind.

Die gemütlichen Sitzplätze auf dem Stellplatz waren perfekt für einen ersten kleinen gemeinsamen Umtrunk.

Am Sonntag verlassen wir diesen schönen und angenehmen Platz und ging es endgültig weiter nach Lübeck.

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