Immer wieder unterwegs und entdecken

Kategorie: Spanien (Seite 1 von 2)

Visan bis Reiseende

11.02. – 15.02.24, 880km

Von Visan aus ging’s weiter über die Autobahn auf den SP in Seurre. Der SP liegt in der Nähe des Yachthafens und eignet sich auch gut als Ausgangspunkt um am Kanal entlang zu gehen.

Nach Seurre steuerten wir den Bohrerhof südlich von Freiburg an. Es handelt sich hier um einen Erlebnishof mit Restaurant und Hotel. In dem Restaurant haben wir erneut sehr gut gegessen und im Hoflanden einen sehr guten Kuchen verspeist.

Den letzten Stopp machten wir bei Freunden wo wir auch mit einem guten Abendessen verwöhnt wurden. Tag darauf stellten wir dann unser Fahrzeug in der Garage ab und die Reise war beendet.

Vinyols i els Arcs bis Visan

04.02.-10.02.24 – 734km

Das nächste Ziel war der SP in „El Pla del Penedes“. Der kleine SP ist neu angelegt mit Ver- und Entsorgung aber ohne Strom. Als wir ankamen war der Platz ziemlich leer aber gegen Abend füllte er sich komplett.

Direkt vom SP aus konnte man entspannt durch die Weinberge gehen und eine richtig schöne Rundwanderung machen.

Bevor wir den SP in „Sant Sadurni d’Anoia“ ansteuerten machten wir noch einen Zwischenstopp am Weingut Nadal. Der SP ist am Ortsrand und auch hier konnten wir gut durch das Weinbaugebiet laufen. Hier gibt es einige größere Weingüter, auch die Sektkellerei Freixenet ist hier beheimatet.

Weiter geht es nach Manresa auf den SP beim Sportzentrum. Der SP ist in Ordnung aber die Stadt ist nicht wirklich sehenswert.

Von Manresa führt uns der Weg weiter nach Leucate in Frankreich, etwa 70km hinter der Grenze. Der SP liegt an einem Binnensee um den wir dann noch einen ausgiebigen Spaziergang gemacht haben. Der nächste Tag war wettertechnisch nicht besonders und wir beschlossen weiter nach Visan zu fahren auf das Weingut „Domaine des Lauribert“. Vor allem war für den darauffolgenden Tag flächendeckend Regen gemeldet und wir wollten die ganze Strecke nicht unbedingt im Regen fahren.

Der Platz beim Weingut ist komplett geschottert und auch Strom ist vorhanden. Die Lage ist sehr schön und ruhig. Es gefällt uns immer wieder sehr gut. Der Wetterbericht sollte auch Recht behalten und der Samstag war komplett verregnet und eignete sich somit perfekt für einen Faulenzertag.

Ebrodelta bis Vinyols i els Arcs

28.01. – 03.02.24, 137km

Das nächste Ziel war erst mal das unweit entfernte Ebrodelta. Dort gibt es den SP beim Restaurant „La Casa de Fusta“. Das Restaurant war sehr gut besucht aber wir bekamen noch einen Tisch. Am Abend kam der Besitzer vom Weingut Rehm in der Pfalz und suchte auch einen Platz.

Am nächsten Tag machten wir einen Spaziergang um den See. Insgesamt waren wir etwa 3h unterwegs. Tags darauf gingen wir in die nächste Ortschaft „El Poble Nou del Delta“. Es ist ein kleiner Ort in dem im Sommer vermutlich einiges los ist, zumindest deuten die Hinweisschilder auf Gaststätten darauf hin.

Vom Ebrodelta aus fuhren wir nach „Vinyols i els Arcs“, im Hinterland von Cambrils, auf einen SP. Die Anfahrt war abenteuerlich und unser Navi wollte dass wir durch ausgetrocknetes Flußbett fahren. Wir haben schließlich doch noch die richtige Zufahrt zum Platz gefunden.

Der Ort selber hat nicht viel zu bieten. Ganz nett war der Park „Samà Cambrils“ unweit des Stellplatzes. Ein Park mit Vögeln und auch Dammwild in entspannter Atmosphäre erwartete uns. Der Eintritt ist mit 12€ pro Person nicht gerade günstig aber das Gelände war nett angelegt und teilweise auch ursprünglich gelassen.

Auf Facebook hab ich gelesen dass das Wasser in der Region Katalonien knapp ist und ab morgen zugeteilt wird. Wir nutzten den neben unserem WoMo befindlichen Wasserhahn und tankten sicherheitshalber nochmal auf. Glücklicherweise hatten wir dadurch wieder volle Tanks denn das Wasser wurde am nächsten Tag tatsächlich abgestellt.

Benicarlo

CP Alegria del Mar, 19.01. – 28.01.24 – 22€ je Nacht, incl. 4kW je Tag

Von El Saler aus sind wir auf den CP gefahren auf dem auch Tina und Mike ihre Zeit verbracht haben. Am Freitag war der erste richtige Regentag seit wir in Spanien unterwegs sind. Der CP hatte im hinteren Bereich Parzellen für größere WoMo’s.

Wir nutzten die Woche um im Waschsalon Wäsche zu waschen. Auch zwei Spaziergänge / Wanderungen mit Mike und Tina haben wir unternommen. Zudem waren wir beim Essen oder ein Bierchen trinken in Peniscola und Vinaros.

In Benicarlo und der Region gibt es um diese Zeit viele Festivals bei denen immer viel geschossen wird. Zusätzlich kommt noch hinzu dass die Gemüsefelder mit automatisierten Schußapparaten versehen sind um Vögel zu verjagen. An den Wochenenden gibt es auch immer wieder Festumzüge.

Raquena bis Benicarlo

13.01. – 19.01 .24, 245km

Unser heutiges Ziel war der SP „Eco Camper El Saler“. Über Facebook hab ich von dem Platz erfahren und auch dass er noch nicht ganz fertig ist aber geöffnet hat. Wir haben uns dort vor etwa ner guten Woche angemeldet um sicher zu gehen dass wir Platz bekommen und das war auch gut so. Die Bauarbeiten sollten uns die ganze Woche begleiten und der Platz war deshalb auch nur etwa zur Hälfte gefüllt, mehr hat Carlos nicht auf den Platz gelassen.

Nach unserer Ankunft sind wir an den Strand gegangen und haben, seit wir in Spanien sind, das erste mal das Meer gesehen. Auf den Parkplätzen am Meer standen jede Menge Camper dicht an dicht. In einer Strandkneipe haben wir nach einem ausführlichen Spaziergang den Blick und Getränke genossen, allerdings zu nicht ganz günstigen Preisen. 4,50 € für 0,33l Glas Bier ist schon happig und ein Grund hier nicht nochmal vorbeizuschauen.

Vom SP aus konnten wir problemlos, auf dem durchgängig vorhandenen Radlweg, mit dem Radl nach Valencia fahren. Der Himmel war bedeckt und auch der Wind war wieder unser Begleiter.

Die Tage auf dem SP waren teilweise von den Bauarbeiten bestimmt und auch mussten wir Mitte der Woche auf die andere SP-Seite wechseln. Aber das haben wir ja gewusst und wirklich gestört hat es uns nicht.

Das Wetter war teilweise windig und auch bedeckt. Wir standen dort eine Woche ohne Strom und sind mit ca. 45% Batteriekapazität losgefahren. Carlos verlangte 10€ pro Tag da der Platz noch Baustelle war. Am starteten wir dann nach Benicarlo.

Selinas bis Requena

05.01. – 12.01.2024, 211km

Nach 6 Nächten auf dem SP Vista Montana starteten wir nach Pinoso auf den CP „El Tranquilo“. Der CP ist relativ neu und schön angelegt mit teilweise großen Parzellen. Das Wetter hatte mal wieder 3 Tage kräftigen Wind für uns bei strahlendem Sonnenschein. Die Lage des Platzes, ein Stück außerhalb des Ortes, war für uns wieder optimal. Perfekte Gassiwege um den Platz wo Aaron wieder viel frei laufen konnte. Das Restaurant auf dem Platz wurde von den holländischen Besitzern betrieben und da wenig los war musste man sich zum Essen anmelden. Das Essen schmeckte uns vorzüglich. Fußläufig gab es an der Straße auch ein kleines Restaurant dem wir ebenfalls einen Besuch abstatteten um ein Bierchen zu trinken.

Nach 4 Nächten auf dem CP führte uns der Weg nach Ayora auf den SP „El Nogal“. Der Platz liegt herrlich außerhalb des Ortes und völlig ruhig.

In der Nacht hat es dann etwas geregnet und der Himmel ist bedeckt. Wir machten einen Spaziergang in den Ort und der Weg führte uns durch einen kleinen Bach.

Nach zwei Nächten ging es weiter nach Jalance. Der SP auf einem ehemaligen Fußballplatz ist nichts besonderes aber zweckmäßig. Von dort sind wir in den Ort gegangen der keine besonderen Highlights für uns parat hatte

Der offizielle SP in Raquena liegt günstig zum Ortszentrum und auch zum Einkaufen allerdings ist er nicht besonders hübsch. Nach dem Stadtspaziergang und dem Auffüllen der Vorräte haben wir beschlossen eine Bodega auf der anderen Seite des Ortes anzusteuern. Dort war es allerdings so dass es keinen Verkauf gab und so haben wir beschlossen wieder Richtung Ort in eine Bodega zu fahren die auf dem Weg lag. Dort angekommen mussten wir feststellen dass wir mal wieder die Mittagszeit erwischt hatten und das Weintesting auf den späten Nachmittag verschieben mussten. Die Zeit bis dahin überbrückten wir auf dem Parkplatz des nahen Messegeländes. In der Bodega „Pago de Tharsys“ kauften wir später, nach dem Weintesting ein paar Karton und stellten uns zum übernachten erneut auf den Parkplatz beim Messegelände.

Von Córdoba bis Selinas

26.12.23 – 05.01.24, 578km

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir in Córdoba Richtung Priego de Córdoba. Der Stellplatz lag am Rande der Altstadt in einem ruhigen Bereich am Ortsrand. Wir sind dann in die Altstadt gegangen die uns auch gut gefallen hat und einen Friseurtermin konnte ich auch noch vereinbaren.

Weiter geht es nach Vélez-Rubio. Der Ort war nicht so besonders aber schön war die aufgebaute Krippe im Museum Comercial Velezano „Miguel Guirao“.

Das nächste Ziel war der SP bei Totana. Hier hatten wir Glück und haben gerade noch den letzten Platz ergattern können. Zum ersten mal dass wir auf unserer Tour fast ein Platzproblem gehabt hätten. Der Platz hatte eine Waschmaschine die wir dann auch genutzt haben. Die Wäsche haben wir erst am Abend aufhängen können aber über Nacht war sie fast getrocknet, so trocken ist die Luft in diesem Jahr. Vom SP sind wir in etwa 45min. zu Fuß in den Ort gegangen in dem wir aber nicht wirklich etwas hübsches entdeckt haben.

Weiter geht es nach Selinas auf den SP Vista Montana auf dem wir uns mit Paul und Christine verabredet haben.

Der Ort ist nicht spektakulär aber wir haben sehr gut gegessen und konnten auch vom Platz aus gut mit dem Hund gehen.

Mit dem Radl statteten wir der Finca Collado einen Besuch ab. Es handelt sich um eine kleine Bodega unweit des Ortes Selinas.

Córdoba

18.12. – 26.12.24, 168km

Von Villagarcia de la Torre ging es weiter nach Córdoba auf den SP El Higuerón. Bereits letztes Jahr standen wir auf diesem Platz und er hat alles was man braucht. 16€ sind zwar nicht besonders günstig aber eine Bäckerei neben an, kleine Restaurants fußläufig erreichbar und auch eine Busverbindung in die Stadt machen den Platz attraktiv.

Nachdem wir letztes Jahr bereits in Córdoba waren haben wir uns diesmal für einen entspannten Stadtbummel entschieden. In die Stadt sind wir mit den Radl gefahren was problemlos möglich war. Tag darauf haben wir uns die Medina Azahara, unweit des Stellplatzes angesehen. Zunächst besuchten wir das Museum und im Anschluss sind wir mit dem Bus zur Ausgrabungsstätte hoch gefahren. Beim Verlassen der Ausgrabungsstätte hat uns jemand einen Flyer von einem Lokal in die Hand gedrückt das wir dann am 23.12. besucht haben. Die etwa 300 Höhenmeter auf einer Strecke von 7km waren dank unserer E-Bikes kein Problem. Das Essen in dem Lokal „Los Almendros“ war wirklich gut und bei strahlendem Sonnenschein haben wir den Ausflug dorthin sehr genossen.

Medina Azahara – Die Medina wurde als Palaststadt in der Zeit der islamischen Besetzung um 950 n.Chr. errichtet. Auf einer Fläche von 1.500m x 800m befanden sich neben Moscheen auch arabische Bäder und weiter, für die damalige Zeit, revolutionäre Bauten. Bereits rund 100 Jahre nach dem Bau wurde sie im Zuge der christlichen Reconquista erobert und größtenteils zerstört. Bisher sind lediglich 10% der Medina ausgegraben und restauriert.

Ausflug zum Restaurant „Los Almendros“

Blick auf Córdoba

Cáceres, Trujillo, Villagarcia de la Torre

09.12. – 18.12.2023, 330km

Das nächste Ziel war der Campingplatz bei Cáceres. Ursprünglich war geplant auf den Stellplatz zu fahren aber die Zufahrt war wegen Bauarbeiten nicht möglich bzw. wir haben keine Zufahrt gefunden die für uns geeignet war. Auf dem CP nutzten wir dann die Möglichkeit mal wieder zu waschen und sind vom CP in etwa 1h in die Stadt gelaufen.

Trujillo, auch Wiege der Konquistadoren genannt, entpuppt sich als sehenswertes Städtchen. Rund um den Plaza Mayor lebten früher Handwerker, Händler, Araber und Juden, die sich keine Häuser innerhalb der Stadtmauern leisten konnten. Später siedelten sich hier die reich gewordenen Eroberer an. Den Plaza Mayor ziert ein mächtiges Reiterstandbild Pizarros.

Hinauf zum Castillo de Trujillo durchquert man das älteste Stadtviertel das noch aus maurischer Zeit stammt. Die Alcazaba ist restauriert und von hier oben bietet sich ein wunderschöner Blick über die Stadt und die Landschaft der Extremadura.

Unweit des Stellplatzes steht noch der städtische Waschplatz aus dem letzten drittel des 19. Jhd. Leider verfällt dieser Platz und wird nicht wirklich gepflegt. Etwa 100 Waschbecken liegen hier noch und die Gebäude aus Ziegel, Stein und Mötel sind immer noch sehr schön.

Casas de Don Antonio war unser nächster Stopp. Ein kleiner unscheinbarer Ort aber beeindruckt durch ein historisches Mühlendenkmal und die römische Brücke Casas de Don Antonio.

In Villagarcia de la Torre gönnten wir uns wieder ein kleines Mittagessen in einem einfachen Ortsrestaurant. Auch direkt neben dem SP war eine kleine Bar die wir am nächsten Tag nach einem ausführlichen Spaziergang besuchten. Der Ort selber ist unspektakulär aber die Gegend ganz nett.

Zafra bis Montánchez

29.11. – 09.12.23 – 145km

Nach einem Stadtrundgang durch Zafra, teilweise im Nieselregen, sind wir weiter nach Almendralejo. Wir schlenderten durch den Ort der uns mit seiner Geschäftigkeit durchaus überraschte.

Der Stellplatz in Alange war durch den Regen mit Pfützen übersät und so machten wir nur einen Stadtrundgang durch den Ort. Auf den Kirchtürmen haben wir die ersten 3 Storchenpaare für diese Winterreise gesehen.

Weiter gings nach Mérida auf den bislang noch kostenlosen Stellplatz. Die Stadt präsentiert sich als kleines Juwel aus der Römerzeit. Sehenswert sind auf jeden Fall das römische Theater mit dem Amphietheater und die Puente Romano mit ihren fast 800 Metern.

Bevor wir Mérida verlassen haben steuerten wir noch eine LKW-Waschstation an.

In Montánchez steuerten wir den Stellplatz Alegria an. Das Wetter war weiter durchwachsen aber es regnete fast gar nicht, allerdings hat uns der Nebel teilweise gefangen. Das Bergdorf wird von den Resten eines Castillos überragt. Von dort, auch der Balkon der Extremadura genannt, bietet sich ein phantastischen Blick in die Ebenen von Cáceres und Trujillo.

Bei den Mauerresten des Castillos befindet sich noch die Kirche Nuestra Senora de la Consolación.

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