05.07. – 21.07.2026, 968km
Die erste Nacht haben wir auf dem Parkplatz am Freilichtmuseum in Massing verbracht. Das Wetter zeigte sich noch leicht launisch aber ab Montag hatten wir überwiegend warmes und sonniges Wetter. Weiter ging es nach Bad Füssing auf den CP Holmernhof und zu unserem ersten Treffen. Der CP hat einen Biergarten am Platz an dem wir auch einen wunderschönen Abend verbracht haben. Ansonsten haben wir in dieser Woche ausgiebig die ortsansässige Gastronomie getestet und ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Auf dem CP waren viele Plätze frei was wir so nicht erwartet hatten. Hundespazierwege gibt es ausreichend und ein Weg führte uns auch über das Gelände des ehemaligen Militärflughafen Kirchham der im zweiten Weltkrieg von der Luftwaffe genutzt wurde. Nach dem Krieg entstand dort das große DP-Lager Waldstadt. Das Lager wurde im Januar 1946 eröffnet und es lebten dort bis zu etwa 8.100 Juden mit eigener Polizei, Schulen und Vereinen. 1949 wurde das Lager aufgelöst nachdem viele Bewohner nach Israel und in andere Ländern ausgewandert sind. Interessanter Weise endeckten 1946 Mitarbeiter der UNRRA (United Nations Relief and Rehabilitation Administration – Verwaltung der Vereinten Nationen für Hilfe und Wiederaufbau) im Lager Waldstadt die gesundheitliche Bedeutung des Wassers als Heilwasser.
Nach dieser Woche fuhren wir, auf dem Weg nach Diebach, erst mal nach Hetzenbach. Dort steuerten wir zunächst den offiziellen Stellplatz an einer ehemaligen Bahnlinie an, entschieden uns dann aber für den Parkplatz hinter der Gaststätte Lindenhof.



Auf dem Weingut Hemberger bei Rödelsee standen wir schon öfter und für zwei Nächte war das Weingut erneut unser Ziel. Wider erwarten war der Platz relativ leer, damit hatten wir gar nicht gerechnet.




Am Montag steuerten wir dann den Forellenhof in Diebach an wo wir eine ganze Woche bleiben wollten. Der Forellenhof war zunächst Treffpunkt unserer „Algarve-Gruppe“, benannt nach der Region in der wir 2022/23 einige Zeit miteinander verbrracht haben. Am Montag standen wir zunächst noch mit zwei weiteren Fahrzeugen auf dem SP und am Dienstag waren wir dann ganz alleine, also nur unsere vier Fahrzeuge. Die Woche verbrachten wir entspannt mit Gesprächen über unsere Reisen, Fahrzeuge und „Gott und die Welt“. Am Freitag trennten sich dann unsere Wege wieder.


Für uns begann am Freitag, ebenfalls auf dem SP der Frankenstammtisch, ein Treffen des PhoeniX-Reisemobil-Clubs. Auch an diesem Wochenende standen Fahrzeugmodifikationen, Reisen, Fahrzeuge und Dies und Das im Mittelpunkt der Gespräche. Wie immer war auch dieses Treffen schön und entspannt.
Endgültig weiter ging es dann am Sonntag in das unweit gelegene Zellingen. Hier ensteht bei dem Campingplatz ein neuer Wohnmobilstellplatz den wir für zwei Nächte ausgewählt hatten. Am Abend haben wir uns noch mit Freunden aus meiner Jugend im Biergarten getroffen und es war ein sehr schöner Abend. Am Montag gingen wir zu Fuß nach Retzbach um von dort mit dem Zug, in etwa 15min, nach Würzburg zu fahren. Am Dienstag beendeten wir unseren Trip und fuhren nach Hause.



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